Die neue Isar

Fluss- und Naturschutz-Literatur mit Schwerpunkt Isar

Auf dieser Seite werden alle bisher erschienenen Bände der Fluss-Buchreihe Die neue Isar vorgestellt. Die Themen, im anschließenden Inhaltsverzeichnis.

Haupt-Aspekte: Isarrenaturierung, Isarplan München (mit Nachfolgeprojekt Isarplan 2.0), Isarkultur, Isar-Literatur, Isar-Lyrik, Fluß-Gedichte, Isarkunst-Projekte, Isar-Feste, Isar-Allianz, Isar-Initiativen, Isar-Historisches, Isarfachbeiträge, Isar-Ökologie, Naturschutz- und Umweltbildung für Kinder und Jugendliche, Isar-Führungen und Isar-Sport, kurzum alles zur Isar, doch auch neue urbane Konzepte mit Bürgerbeteiligung sind die Themen der Isarbuchreihe Die neue Isar und des Forum neue Isar im Nymphenspiegel Kulturforum, somit auch dieser Gesamt-Homepage.

Unser Projekt zur Umweltbildung für Kinder und Jugendliche an der Isar stellen wir unter dem Link www.die-neue-isar.com/isarkunst-isarkultur-isarleben/kinder-isar-naturschutz-jugend-arbeit-umwelt-bildung-2 vor.

Wenn Sie dem Fließtext dieser Seite folgen, erfahren Sie Näheres

  • zu Isarbuch-Reihe Die neue Isar und ihren bisherigen Bänden (mit Bestellmöglichkeit)
  • Zu Band 1 Die neue Isar, der die jüngere Geschichte der Isar-Renaturierung aufzeigt sowie die Vorgeschichte des Isarplan München ausführlich darstellt.
  • Zur Isarplan-Buch-Trilogie für München, Teil 1, Teil 2 und Teil 3 (letzterer zu Isarplan 2.0, dem Nachfolge-Projekt der LH München).
  • Zum Nymphenspiegel sowie zum Nymphenspiegel Kulturforum München, seinen Salon-Kulturveranstaltungen, Atelier- und Künstlerfesten, seinen Isar-Kunstprojekten und Isar-Führungen (kostenlosen Newsletter dazu anfordern) sowie zu dessen bereits erschienenen Vorgänger-Bänden der Isarbuch-Reihe (mit Bestellmöglichkeit)

Im Anschluß an die wesentlichen und eher kompakt gehaltenen Informationen im ersten Viertel dieser Seite, erfahren Sie noch Ausführlicheres zu den einzelnen Bereichen, deren Hintergrund und Vernetzung im Nymphenspiegel Kulturforum sowie zur Gesamtarbeit von Ralf Sartori, Gründer und Leiter des Nymphenspiegel Kulturforums und Herausgeber dessen Buchreihen.

  • Weiterführende Links hierzu auch unter

http://de.wikipedia.org/wiki/Isar
unter den Überschriften „Die Isar in Kunst und Literatur“ und „Literatur“
http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Sartori

http://www.facebook.com
 unter „Ralf Sartori“

Das gemeinsame Veranstaltungsprogramm des Forum neue Isar und des Nymphenspiegel Kulturforum unter www.die-neue-isar.com/kontakt/isar-veranstaltungen-nymphenspiegel-kultursalon-programm

 

Inhaltsverzeichnis dieser Seite

  • Zu Band 1 Die neue Isar
  • Zu Band 2 Die neue Isar, Das Buch zum Abschluß des Projekts Isarplan
  • Zu Band 3 Die neue Isar, Das Buch zum Isarplan, Teil 2
  • Zu Band 4 Die neue Isar, der sich unter anderem mit dem Isarplan 2.0, dem Nachfolge-Projekt der LH München befaßt.
  • Bestell-Möglichkeiten der Isarbücher
  • Die neue Isar/ Buchreihe und Forum
  • Zu Hintergrund und Tradition des Projekts
  • Nymphenspiegel: Gesamtkunstwerk, Kulturprojekt, Ideen-Organismus und Buchreihen
  • Die derzeitigen Kulturpartner des Nymphenspiegels
  • Den kostenlosen Veranstaltungs-Newsletter abonnieren
  • unter Mail: nymphenspiegel@aol.com
  • Alle bis 2012 erschienenen Nymphenspiegel-Bände
  • Kontakt und Informationen zum Nymphenspiegel Kulturforum und zur Redaktion Die neue Isar
  • Grußworte aus der Politik
  • Kontakt und weitere Informationen zum Forum neue Isar
  • Kunst an der Isar
  • Ein Laufendes Isar-Photokunstprojekt & die Nymphenspiegel Wander-Ausstellung
  • Nymphenspiegel-Kulturpatenschaften
    Begründung des Förderungs-Konzeptes
  • Die kompletten Autor(inn)en-Listen & Kurz-Infos zu allen bisher erschienenen Bänden des „Nymphenspiegels“ und der Reihe „Die neue Isar“

 

 

Band 1 Die neue Isar

 Hier werden ausführlich erstmals Geschichte und Schritte der Isar-Renaturierung geschildert, ausgehend von der Umweltbewegung der 80er Jahre, aus der die „Isar-Allianz“ hervorging. Diese setzte Mitte der 90er Jahre im Mühltal, südlich Münchens, im Zusammenhang mit anstehenden Neu-Konzessionierungen von Wasserkraftwerken unter großen Widerständen seitens Politik, Verwaltungen und Betreibern, die ersten Maßnahmen durch. Später brachte sie das Renaturierungsvorhaben auch in München zurück auf die Agenda und wirkte dort als treibende Kraft der Umsetzung. Das Buch läßt hierzu Autor(inn)en mit unterschiedlichen Sichtweisen zu Wort kommen, erläutert die Maßnahmen, gibt den Blick frei hinter die Kulissen der an diesem Großprojekt beteiligten Verbände, sowie Institutionen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Es zeigt aber auch weitere „Isar-Utopien“ auf, enthält historische Beiträge sowie poetische, literarische und essayistische Texte zu Themen rund um diesen Fluß. Ein einmaliges Standardwerk für alle Isar-Liebhaber und der erste Band einer die weitere Entwicklung begleitenden „Isar-Buchreihe“.

Zu den wichtigsten fachlichen Autoren dieses Bandes gehört neben Dr. Nico Döring (Haupt-Initiator der Isar-Allianz), Georg Jochum (Deutsches Museum), Julia Düchs (Ethnologin), Walter Binder, der Leiter des Referats Gewässerentwicklung und naturnaher Wasserbau im Bayerischen Landesamt für Umwelt war. Er hatte die Aufgabe, in Verbindung mit wasserbaulichen Maßnahmen Lebensräume in und an den Gewässern zu verbessern: Stichworte Arten- und Biotopschutz, Hochwasserschutz, Freizeit- und Erholung. Außerdem war er in der Planungsgruppe zur Renaturierung der Isar seit der Gründung 1995 dabei, wo er an Zielsetzungen und Planungsschritten mitwirkte. Er ist in diesem Band mit einem umfangreichen Beitrag vertreten.

„Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß, Geschichtliches wie Literarisches / 1. Band“ (Band VI des Nymphenspiegel) bei BUCH&media erschienen: mit 192 Seiten und zahlreichen Abbildungen in Farbe und schwarz/weiß, fuer 18,90 Euro. Hrsg. Ralf Sartori, ISBN 978-3-86520-381-6.

Der „Nymphenspiegel“, als Reihe, bzw. Periodica, hat mit diesem Band nun auch eine Serien-Nummer erhalten.

Diese ist ISSN 2191-1371. Zudem wurde er – und wird auch künftig– Band für Band insDeutsche Literaturarchiv in Marbach aufgenommen.

 

 

Band 2 Die neue Isar, Das Buch zum Abschluß der Isarrenaturierung in München, des Isarplans

Im Mittelpunkt des ersten Bandes „Die neue Isar“ steht die Geschichte der Isar-Renaturierung, von den ersten Impulsen in „Mühltal“ und München, bis hin zu den entscheidenden Schritten an beiden Flußabschnitten.

Band 2, der nun als Das Buch zum „Isarplan“ kurz vor Abschluß des Projekts in München erschien, beinhaltet, neben zahlreichen isar-fachlichen, -historischen wie -literarischen Aspekten, auch Eigenbeiträge des Wasserwirtschaftsamtes München, beider am „Isarplan“ beteiligten Planungsbüros und der „Isar-Allianz“ sowie zum „Forum neue Isar“, in einer Gesamtdarstellung. Hier werden Details und Hintergründe erläutert, bereits weitere Perspektiven angedeutet, nicht nur im Hinblick auf Isar-Renaturierungsmaßnahmen in München oder außerhalb der Stadt, sondern auch hinsichtlich Bürgerbeteiligung, Transparenz und Dialog bei solchen oder ähnlichen Projekten. Die Beiträge der beteiligten Referate der LH München folgen in dem Anfang 2012 erscheinenden 3. Band dieser Reihe.

Die fachlichen Autoren dieses Bandes sind: Dr. Klaus Arzet (ehem. Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Münchens), der beiden am Isarplan beteiligten Planungs-Büros (Winfried Jerney, Irene Burkhardt und Oliver Engelmayer) sowie von Rolf Renner (Koordinator der Isar-Allianz), Dr. Nico Döring (Gründer und ehem. Koordinator der Isar-Allianz), Klaus Bäumler (dem ehem. Leiter des Bezirksausschusses Maxvorstadt), jedoch auch fachliche und literarische Beiträge von Prof. Josef Reichholf (bis 2010 Sektionsleiter Ornithologie der Zoologischen Staatssammlung), von Franz Speer (im Vorstand des Vereins Rettet die Isar jetzt). Darin enthalten sind auch Grußworte von Dieter Janecek und Katharina Schulze (beide Bündnis 90/ Die Grünen).

Es enthält zudem literarische Texte von Oberbürgermeister Christian UdeBorisund Helmut RugeKonstantin Wecker, Sitka, Miki Sakamoto, Dr. Franz Jakob, Franz Huber, Georg Jochum, sowie einigen weiteren Autoren.

Das Isarplan-Buch (1. Teil) erschien im Juni 2011 anläßlich des Abschlusses der Isar-Renaturierung in München (Band 2 der Reihe „Die neue Isar“), 240 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, ISBN 978-3-86520-390-8, für 19,90 Euro.

 

 

Band 3 Die neue Isar, Das Buch zum Isarplan in München/ Teil 2

Band 3 ergänzt die bisherige Darstellung des Projekts „Isarplan“ noch um die jeweiligen Fachartikel der betreffenden drei Referate der Landeshauptstadt München. In allen Bänden werden Details und Hintergründe erläutert, weiterePerspektiven vorgestellt, nicht nur im Hinblick auf die Münchener Isar, sowie bezüglich Bürgerbeteiligung, Transparenz und Dialog bei solchen oder ähnlichen Projekten. In diesem Sinne begleitet die gesamte Reihe „Die neue Isar“ den Fluß auch künftig, weit über die bisherige Trilogie hinaus, quer durch sämtliche Themenfelder und Literatur-Gattungen mäandrierend, umfassend, interdisziplinär, ganzheitlich und fortlaufend als Buchfluß, mit natur- und geisteswissenschaftlichen, historischen, journalistischen und literarischen Texten. Dadurch stellt sie einen stetig wachsenden, nie dagewesenen Wissenspool zu sämtlichen Isar-Aspekten dar, in dem auch gesellschaftliche und künstlerische, ihren Platz finden. Somit ist dieser 3. Band ein weiteres Standardwerk für Isarliebhaber innerhalb der den Fluß begleitenden Isarbuchreihe, die etwa alle 8 bis 10 Monate mit einem weiteren Band erscheint.

Band VIII des Nymphenspiegels ”Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß”/ 3. Band/ Das Buch zum “Isarplan” in München, Teil 2, ISBN 978-3-86520-427-1, 230 Seiten, für 19,80 Euro. (erschienen im Januar 2012)

Die fachlichen Autoren dieses Bandes sind:

Prof. Susanne S. Renner, Botanikerin und Evolutionsbiologin, Direktorin der Botanischen Staatssammlung und des Botanischen Gartens München, Professorin für systematische Botanik und Mykologie an der Ludwig-Maximilians Universität. Dr. Franz Schuhwerk, Kurator an der Botanischen Staatssammlung München und Mitinitiator des Projektes „Flora von München“, Philip WellerExekutivsekretär der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD), Benedikt MandlTechnischer Experte für Public Participation und Kommunikation der IKSD; Sektretariat der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau, Vienna International Centre, Dipl.-Ing. Walter Binder, ehem. Referatsleiter im “Landesamt für Umwelt“, das Referat für Gesundheit und Umwelt der LH München, das Referat für Stadtplanung und Bauordnung der LH München, das Baureferat der der LH MünchenDr. Konrad Altmann, Physiker, ist Enkel des Stadtoberbaurats Aquilin Altmann, der an der Begradigung und Kanalisierung der Isar, anfangs des Jahrhunderts, maßgeblich beteiligt war, ebenso am Bau des Kabelstegs zwischen Praterinsel und Müllerschem Volksbad. Sabrina Schwenger, Freie Redakteurin/ Journalistin, Schriftführerin des Vereins „Flößerstraße e.V.“, Reinhard Falter, Gründer und Leiter des Instituts für naturphilosophische Praxis, war von 1990-94 Sprecher der Initiative MühltalDr. Nico DöringHans Rehm, Isarindianer. Und auch dieser Band enthält wieder isarliterarische Texte von Helmut Ruge sowie einigen anderen Autor(inn)en.

 

 

Band 4 Die neue Isar, Das Buch zum Isarplan 2.0, dem Nachfolge-Projekt der LH München

Band IX der Meta-Reihe Nymphenspiegel

Die ersten drei Ausgaben beschreiben das Isarplan-Projekt und dessen weitverzweigte Vorgeschichte mit Beiträgen aller Projektpartner, wie der LH München und des Freistaats, aber auch von unabhängigen Natur- und Flußschützern, wodurch sich diese substantiell von anderen Publikationen abhebt. Band 4 dokumentiert und hinterfragt nun Vor-Überlegungen zum Isarplan 2.0, dem Nachfolgeprojekt, dessen avisierte Strecke vom Deutschen Museum bis zum Maximilaneum reicht, und geht dabei den Fragen nach, wie natürlich, wie urban dieses Herz Münchens werden soll, mit wieviel echter Transparenz und Bürgerbeteiligung dabei bisher zu rechnen sei.

Auch dieser Band bezieht – wie alle anderen der Buchreihe – die Gesamt-Isar thematisch ein, diskutiert grundsätzliche Fragen, die für andere Flüsse und Kommunen gleichsam von Belang sind – wie vor allem das Vorhaben, im Zuge der sog. Energiewende die Wasserkraft-Nutzung an bayerischen Flüssen weit er auszubauen, und spannt so den Bogen von flußfachlichen, historischen und journalistischen Beiträgen über literarische – zu geisteswissenschaftlichen Texten. Damit ist auch Band 4 wieder ein unvergleichliches Standardwerk für alle Fluß- (insbesondere Isar-) Liebhaber: mit Texten u.a. von Siegfried Benker (Fraktionsvorsitzender der Münchner Grünen), Reinhard Falter (Gründer und Leiter des Instituts für naturphilosophische Praxis), Dr. Betina Best (Kunsthistorikerin), Silvia Rothe (Dokumentarfilmerin), Peter Klimesch (Isarbuch-Autor), Dr. Josef Paukner (Arbeitsgemeinschaft bayerischer Fluß-Allianzen, Georg Jochum (Soziologe), Michael Angermeier (Flößer-Meister  in Wolfratshausen bei München), Stefan Brönnle (Geomant und Leiter der HAGIAG HAGIA CHORA – Schule für Geomantie), Helmut Ruge (Kabarettist, Bühnenautor, -Regisseur und Literat), Tatjana Kerschbaumer (Poetin), Doris Fuchsberger (historische Stadtführerin) und Ralf Sartori.

Neben dem ausführlichen Bericht zum aktuellen Stand der Planung beim Isarplan 2.0, bilden die bisher unveröffentlichten Isarbilder der international renommierten Photographin Helga Fietz einen weiteren Höhepunkt dieses Bandes. Mit Siebzehn, in den Goldenen Zwanziger Jahren, ging sie nach Berlin, wo sich die internationale künstlerische Elite und die Flüchtigen der russischen Oktoberrevolution begegneten. Dort machte sie ab 1924 in der Photographenschule des Lette-Vereins zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts eine Ausbildung zur Photographin. Später portraitierte sie zahlreiche Künstler wie z.B. Max Beckmann und als nach dem Krieg die Künstlergruppe ZEN’49 in München den künstlerischen Neubeginn startete, gehörte auch Gerhard Fietz, ihr damaliger Mann zu den Begründern, deren Mitglieder Helga Fietz ebenfalls portraitierte. Ihre Isar-Photos sind nun zum ersten Mal überhaupt publiziert, in dieser Nymphenspiegel-Ausgabe. Weitere Bilder folgen in Band 5 Die neue Isar.

„Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß, Geschichtliches wie Literarisches / 4. Band“ (Band IX des Nymphenspiegel) bei BUCH&media mit 240 Seiten und zahlreichen Abbildungen fuer 19,90 Euro. Hrsg. Ralf Sartori, ISBN 978-3-86520-447-9. Das neue Isarbuch der Reihe ist ab Mitte September 2012 überall im Buchhandel erhältlich.

 

 

Bestell-Möglichkeiten der Isarbücher sowie aller weiteren Nymphenspiegel-Bände (schnell und portofrei)

 

Versand und Bestellung via Internet

Alle bisher im „Nymphenspiegel“ erschienenen Bände der Reihe „Die neue Isar“ können im gesamten deutschsprachigen Raum regulär über den Buchhandel bezogen werden.

Gerne jedoch sende ich das gewünschte Isar-Buch auch direkt, schnell und versandkostenfrei zu. Bestellen Sie dazu einfach telephonisch unter 0049/ (0)89/ 56 48 37 oder per E-Mail unter nymphenspiegel@aol.com.

In der Regel erhalten Sie den betreffenden Band dann gleich innerhalb der darauf folgenden zwei Tage, mit beiliegender Rechnung, zur Überweisung.

Ralf Sartori
„Nymphenspiegel Kultur Forum München“/
Redaktion und Forum „Die neue Isar“
Tel: 0049/ (0)89/ 56 48 38
Mail: nymphenspiegel@aol.com

 

 

Die neue Isar/ Buchreihe und Forum

 Die Buchreihe „Die neue Isar“ begleitet die Isar Band für Band im Fluß der Zeit, quer durch sämtliche Literatur-Gattungen mäandrierend und fachlich interdisziplinär, damit ganzheitlich und umfassend, fortlaufend und dauerhaft: als Buch-Fluß. Dabei geschieht die Arbeit an dieser Reihe zu jedem Zeitpunkt offen prozeßorientiert, in steter Rückbindung an Entwicklungen, Projekte und Geschehnisse entlang der Isar, im Dialog mit dem Fluß, den Autoren, Isar-Engagierten sowie den eigenen inneren Prozessen dabei.

Bei der Navigation in diesem Buchfluß bestehen zwar klar umrissene Ziele, Perspektiven und Konzepte, die hier noch genannt –, welche aber nie starr festgeschrieben sind und im Umgang mit dem permanenten Rück-Fluß, den diese Arbeit hervorbringt, stetig angepaßt werden. Eine solche Vorgehensweise erscheint mir als eine dem Fluß – in dessen ursprünglicher Form eigenen Wirkungsweisen – möglichst nahe kommende und sich so mit der Isar im Einklang befindende.

Was dieser Themen-, Ideen-, und Inspirationsfluß dabei an den Redaktionsschreibtisch spült, beeinflußt zudem in gewissem Grad auch den Umfang der Isarbände sowie die zeitlichen Intervalle, in denen sie erscheinen, mit.

Als ich Band 2 im Frühling 2011 auf einer meiner Veranstaltungen vorgestellt hatte, fragte mich ein leitender Beamter einer staatlichen Behörde: Was bewegt Sie denn, jetzt noch ein weiteres Isarbuch herauszugeben? Im Jahr zuvor haben Sie bereits eines vorgestellt und außerdem gibt es doch schon einige andere? Davon abgesehen – war die Antwort – daß ein Fluß unerschöpflich viele thematische Facetten in seinen Strömungen mit sich führt, stellt ein Buch, einmal herausgegeben, doch etwas sehr Statisches dar, das vielleicht mehr einem Teich oder bestenfalls einem See entspricht, nicht jedoch einem Fluß. Dessen Dynamik wiederum Schritt zu halten, bedarf es, für ein literarisch-fachliches Äquivalent und Gegenüber, doch zumindest einer Buchreihe, die – günstigstenfalls – auch noch durch regelmäßige Veranstaltungen und weitere Medien ergänzt wird, wie dies hier im „Nymphenspiegel“ zur Isar tatsächlich geschieht.

„Die Neue Isar“ bildet nun eine literarische und fachlich-journalistische Plattform zu sämtlichen Isar-Themen, dies sowohl in unmittelbarer Hinsicht, als auch in weiterem Sinne. So enthält sie beispielsweise von Band zu Band neue Beiträge der interessantesten Protagonisten hinsichtlich Renaturierungs-Engagement, bzw. –Maßnahmen, aber auch zu den Themengebieten Bürger-Gesellschaft und Urbanität (letztere im Dreiklang von Ökologie, Kultur und einer menschengerechten stadtplanerischen Entwicklung gedacht), soweit diese Themen in direkter Verbindung mit dem Fluß stehen oder aber in indirekten Zusammenhängen mittels einer durch das Vorhandensein der Isar ausgelösten gesellschaftlichen Dynamik.

Künstlerisch geht es in den Isarbüchern des „Nymphenspiegels“ darum, diesen Fluß sowie sein landschaftliches und kulturelles Umfeld möglichst umfassend zu reflektieren, durch eine Vielzahl hervorragender Autorinnen und Autoren, auf einer durchaus auch persönlichen Ebene, und dabei gleichfalls die Isar in ihrem besonderen Wesen erfahrbar werden zu lassen – eine unendliche Geschichte, für die Flüsse ohnehin eine nicht zu übertreffende Metapher darstellen. Dabei bedient sich die Reihe sämtlicher zur Verfügung stehender Literaturformen. Ein Novum auf dem Buchmarkt, insofern sich deren Isar-Bände eben bei weitem nicht auf den künstlerischen Zugang zum Fluß beschränken: Denn darin wird zudem der Anspruch vertreten, umfassend und inderdisziplinär Wissen über die Isar zusammenzutragen und sinnvoll vernetzt darzustellen. Dabei sowohl komplexe flußökologische Zusammenhänge allgemein verständlich dazustellen wie auch die jeweilig politisch-ökonomischen sowie gesellschaftlichen, in Verbindung mit der Isar. All dies natürlich immer wieder rückgebunden an den jeweiligen historischen Kontext.

Eine weitere essentielle Idee von Reihe und Forum „Die neue Isar“ ist, sämtliche Engagierten, die an und mit dem Fluß arbeiten, nach und nach aus der räumlichen und überzeitlichen Vogelperspektive einer solchen fortlaufend fließenden Publikation, in ihrer darin zunehmenden Gesamtheit – und somit auch als eine Art von wachsender, aber nie abzuschließender Ganzheit – erkennbar und erfahrbar werden zu lassen. In diesem Prozeß vermittelt sich, ganz nebenbei, ebenso die Vielfalt und Heterogenität an Haltungen und Grundeinstellungen der mit den Flüssen involvierten Naturschützern, den organisierten wie den individualistischen Querfeldein-Gängern. Nicht jede der in all den Isar-Büchern publizierten Beiträgen geäußerten Sicht-, Denkweisen und Schlußfolgerungen deckt sich dabei mit meinen eigenen, doch strebe ich, als Herausgeber und Projekt-Gärtner, mit dieser Buchreihe auch keineswegs nach geistiger Nivellierung sowie einer dogmatischen Kanalisierung in irgendeiner Richtung, sondern erfreue mich an dieser lebendigen Vielheit. Außerdem ergibt eine solch kontroverse Mischung doch immer noch die beste Reibefläche für schöpferische Diskurse. Was wiederum gut zur Dynamik von Flüssen paßt.

Und aufgrund des hohen fachlichen Niveaus all dieser Isarbände und deren Autoren-Umfeldes stellen Redaktion und Forum „Die neue Isar“ auch eine Ideen-Schmiede und Denkwerkstatt dar.

So bewegt sich, gerade im Zusammenhang mit dem vielfältigen Engagement um Renaturierung der Isar und eine urbane menschen- und naturgerechte Weiterentwicklung, dieser innovative Themen-, Wissens- und Ideenfluß schlüssigerweise dorthin, in nächster Konsequenz auch für mehr wirkliche Demokratie, Transparenz und Teilhabe-Möglichkeiten bei Entscheidungen politischer wie administrativer Art einzutreten, das heißt, für mehr echte und qualifizierte Bürgerbeteiligung. Denn Demokratie bedarf, um ihr Potential und Wesen wirklich zu entfalten, solcher Einbindungsmöglichkeiten und vor allem einer Mehrheit gut und umfassend informierter Bürger, die sich obendrein nicht mehr dauerhaft im Zustand der Resignation halten lassen, wie das unter den bestehenden Verhältnissen leider noch viel zu sehr geschieht. Dazu möchte ich mit Buchreihe und Forums-Arbeit beitragen. Denn die Frage, die sich aus dieser Schlußfolgerung stellt, ist, wie sich diese Basis vergrößern läßt: damit Demokratie nicht am Ende nur noch eine Alibi-Einrichtung ist, die vorrangig den Interessen kleiner privilegierter und lobbymächtiger Gruppen dient. Hier zunehmend wieder flußaufwärts zu steuern, in Richtung der Quelle, ist neben dem Eintreten für weitere Renaturierungs-Schritte, vor allem an der Isar, ebenso Anliegen dieser Redaktionsarbeit und des sie umgebenden Isarforums. Wirkungsweise und Struktur dieses Forums sind die einer offenen und informellen Plattform, mit dem Ziel, Personen und Institutionen, die mit dem Fluß (bzw. den Flüssen) befaßt sind, immer wieder an einen Tisch und ins Gespräch miteinander zu bringen, Initiativen und engagierte Bürger zu vernetzen und ihren Anliegen mehr Gehör zu verschaffen.

Aufgrund einer solch umfassenden und vernetzten Betrachtsweise in dieser Reihe wird sich deren inhaltliche Ausrichtung – nicht zuletzt durch die Fließbewegung der Isar bedingt – mit einem Seitenarm deren Themenflusses zumindest, nach und nach auch in den Donauraum hineinbewegen. Dabei wiederum fließen die Bände von „Die neue Isar“ weiter in der Nymphenspiegel-Buchreihe mit, als Teil davon. Jene hat die ISSN 2191-1371. Thematisch wird sich dieser Buchfluß – mit ein wenig Glück – dabei auch mit weiteren Fluß-Initiativen unterschiedlichster Art – dort und anderswo auf diesem wasserblauen Planeten – vernetzen. Denn, so wie Fluß-Systeme miteinander verbunden, erscheint es doch naheliegend und erstrebenswert, wenn sich auch die Kreativen, Enthusiastischen und Engagierten, die von Ihnen Inspiration und Motivation erfahren, zunehmend verbinden. Als ersten Beitrag in Richtung einer solchen Vernetzung und dem ihr zugrundeliegenden globalen Ansatz, freue ich mich über den durch folgende Autoren gemeinsam verfaßten Text von Philip Weller, Exekutivsekretär der (IKSD), und Benedikt Mandl, Technischer Experte für „Public Participation, und Kommunikation der IKSD“ im Sektretariat der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau, in den im Januar 2012 erschienenen Band 3 “Die neue Isar”.

Der gedankliche Ansatz einer internationalen Vernetzung von Flußthemen, Fluß-Initiativen und -Engagierten, wird in den Bänden der Reihe “Die neue Isar”, ab Band 4, in einem eigens darin vorgesehenen Kapitel seinen ersten Niederschlag finden. Doch bei all der Vielfalt dieser Themenlinien und -Bereiche hält sich auch weiterhin die Isar im Zentrum der Betrachtungen.

Eine solche inhaltliche Vielfalt bzw. Bandbreite der Themen mag nun überraschen, zumindest als ungewohnt empfunden werden innerhalb einer Publikation, doch auch unsere Flußlandschaften, an denen sie sich orientiert, stellen schließlich hochkomplexe und kontrastreiche Systeme von hoher Diversität dar.

 

 

Zu Hintergrund und Tradition der Reihe „Die neue Isar“

„Nymphenspiegel“, Gesamtkunstwerk, Kulturprojekt, Ideen-Organismus und Buchreihe

Der Nymphenspiegel-Bücherbaum im Botanischen Garten in München

Durch diese Ausrichtung macht „Die neue Isar“ im „Nymphenspiegel“ (als wahrer Buchfluß) letztendlich und unvermeidbarerweise auch den Anspruch eines Renaturierungs- und Rekultivierungsprojekts unserer Buchwelten und des Verlagswesens geltend, indem es darin zumindest neue Impulse setzt. Da dort mittlerweile das unbedingte Dogma herrscht, die einzelnen literarischen Gattungen säuberlich voneinander getrennt, in klar abgegrenzten Buchsparten, schnell und quoten-ergiebig (also für den Massengeschmack aufbereitet) durch das Vermarktungs-System hindurchzuschleusen. Diesem Diktat widersetzt sich „Die neue Isar“ genuß- und lustvoll, ambitioniert, mit viel Phantasie und, im Vergleich zum konventionellen Bereich, mit einem Vielfachen an Arbeits-Einsatz.

Im Rahmen des „Nymphenspiegel“-Kulturprojekts erscheint seit 2006 mindestens ein weiterer Band jährlich. Von Anfang an spiegelten diese Buch-Kompositionen, bestehend aus fachlichen und literarischen Texten, welche von wechselnden Autoren verfaßt werden, Gärten oder ähnliche Orte, in denen sich Natur und Kultur in ganz besonderer Weise begegnen, wie das schließlich auch an der städtischen Isar in München der Fall ist.

Anregung für den Ideen-Organismus „Nymphenspiegel“ hatte ich nach und nach auf Spaziergängen im Nymphenburger Schloßpark gefunden, der für die ersten drei Bände des „Nymphenspiegels“ Themengeber und inspirativer Ausgangspunkt war und auch heute teilweise noch ist.

Neben dieser Buchreihe bietet der „Nymphenspiegel“ jedoch auch noch ein breitgefächertes Angebot an Offener Salon-Kultur, die wiederzubeleben mir ebenfalls ein wichtiges Anliegen ist. Das gesamte Salonkultur-Programm findet sich, stets aktualisiert unter www.die-neue-isar.com/kontakt/isar-veranstaltungen-nymphenspiegel-kultursalon-programm

Das „Nymphenspiegel Kultur Forum München“, hat damit als Stadtteil-Kultur-Projekt für Nymphenburg-Neuhausen vor mehr als 5 Jahren begonnen und sich von dort aus nach und nach in ganz München und Umgebung hineinvernetzt.

Zum Angebot gehören, neben besagter Buchreihe diverse Künstler-Themenfeste,Bälle mit Live-Musik und Maler-Atelierfeste, der „Blue note Club“ für Jazz-Freunde wie auch andere Musik-Abende in einer Münchner Traditions-Künstlerkneipe mit Klassik-, Chansons,- Balkan- und verschiedenen weiteren Richtungen vonEthno-KonzertenKabarett- und Literatur-Abende, Salons für Argentinischen Tango, private Tango-Ateliers mit professionellem Unterricht und vieles mehr.

Das Bildungsprogramm des „Nymphenspiegels“ bietet dazu noch historische Stadtführungen und fachliche Isar-Exkursionen im Rahmen des „Forum neue Isar“.

 

 

Die (Kultur)-Partner des Nymphenspiegels

Die Gruppe „Bazar dílo“ im Dachauer Schloß bei einem der Nymphenspiegel-Künstlerfeste
  • Die “Internationale Kommission zum Schutz der Donau” (IKSD),
  • die „Isar-Allianz“,
  • der „Botanische Garten in München“,
  • die Traditions-Künstlerkneipe „Wein Feldmann“,
  • der „Jazz-Club München e.V.“,
  • die „Neue Fasanerie“.
  • der Künstlerkreis Kaleidoskop unter Leitung von Csaba Gál,
  • das Café im Müllerschen Volksbad
  • Das Wirtshaus zur Mühle im Mühltal, an der Floßrutsch´n
  • Das Klosterstüberl in Schäftlarn
  • zahlreiche Künstler und Musik-Gruppen, deren Auftritte im Rahmen des „Nymphenspiegels“ regelmäßig über dessen Newsletter angekündigt werden.

 

 

Den kostenlosen Veranstaltungs-Newsletter des Nymphenspiegels

abonnieren unter Mail:nymphenspiegel@aol.com

Von der veranstalterischen Seite geht es im „Nymphenspiegel Kulturforum“ um eine lebendige Kultur-Diversität in Form von Musik-, Literatur-, Philosophie- und Kabarett-Salons, jenseits kommerzialisierter Event-Formen.

Dialog, Begegnung, Austausch untereinander sowie der Kontakt mit den Künstlern werden ganz großgeschrieben.

Auch Atelierfeste und Bälle mit Live-Musik an besonders poetischen Orten sind fester Bestandteil.

Über die aktuellen Programme informiert jeweils ein etwa zweiwöchig erscheinender Newsletter, der auch gleich die stadt-historische und Isar-Führungen des „Forum neue Isar“ mit ankündigt; kostenlos anzufordern unter Mail: nymphenspiegel@aol.com oder unter Tel: 089/ 56 48 37.

 

 

Die bis 2012 erschienenen Nymphenspiegel-Bände & Versand

Band I des Nymphenspiegels (Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark) ISBN 3-86520-177-6, Allitera Verlag, 160 Seiten, Vierfarbdruck auf Photokunstpapier, Festpreis 20,– Euro

Band II des Nymphenspiegels (Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark) ISBN 978-3-86520-251-2, fortan bei BUCH&media, 164 Seiten, Festpreis 16,90 Euro

Band III des Nymphenspiegels (Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark) ISBN 978-3-86520-292-5, 192 Seiten, Festpreis 19,80 Euro

Band IV des Nymphenspiegels (Apollo-Forum, Lyrik, Prosa und Geschichte) ISBN 978-3-86520-330-4, 168 Seiten, Festpreis 16,90 Euro

Band V des Nymphenspiegels (Aus den Gärten, Lyrik, Prosa und Geschichte) ISBN 978-3-86520-356-4, 160 Seiten, Festpreis 16,90 Euro

Band VI des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß/ 1. Band): ISBN 978-3-86520-381-6, 192 Seiten, Festpreis 18,90 Euro

Band VII des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß/ 2. Band), ISBN 978-3-86520-390-8) ist zugleich „Das Buch zum Abschluß des Projekts Isarplan in München“, 240 Seiten, Festpreis 19,80 Euro

Band VIII des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß/ 3. Band/ Das Buch zum “Isarplan”, Teil 2), ISBN 978-3-86520-427-1, 230 Seiten,Festpreis 19,80 Euro

Band IX des Nymphenspiegels, „Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß, Geschichtliches wie Literarisches / 4. Band“  bei BUCH&media mit 240 Seiten und zahlreichen Abbildungen fuer 19,90 Euro. ISBN 978-3-86520-447-9. Das neue Isarbuch der Reihe ist sppätestens ab Mitte September 2012 überall im Buchhandel erhältlich.

Die Reihe Nymphenspiegel hat die ISSN 2191-1371. Deren Bände werden in das Deutsche Literatur-Archiv in Marbach aufgenommen.

 

Zu Versand und Bestellung via Internet

Sämtliche im „Nymphenspiegel“ erschienenen Bände der Reihe können dauerhaft im gesamten deutschsprachigen Raum regulär über den Buchhandel bezogen werden.

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Ralf Sartori
„Nymphenspiegel Kultur Forum München“/
Redaktion und Forum „Die neue Isar“
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Mail: nymphenspiegel@aol.com

 

 

Grußworte aus der Politik

Grußwort von Dieter Janecek, Landesvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen, Landesverband Bayern zum „Forum neue Isar“

Was mir in den Gesprächen mit Nico Döring und Ralf Sartori gleich auffiel, ist ihr humanistischer Ansatz und die Vielfalt gesellschaftlicher Themen, derer sie sich mit ihrem „Forum neue Isar“ annehmen sowie deren vernetzte Betrachtungsweise dabei.

Eine Kultur der Offenheit und der Überwindung bestehender institutioneller Barrieren und starrer Feindbilder, auf allen Seiten, gilt ihnen als zentrale Voraussetzung für eine neue gesellschaftliche Dialogkultur, für die sie sich einsetzen.

Durch ihre Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Experten aus Wissenschaft, dem kulturellen Bereich, Politik, Verwaltungen und Wirtschaft, entwickelt dieses Forum, das von Dr. Nico Döring und Ralf Sartori ins Leben gerufen und gemeinsam geleitet wird, zahlreich innovative Impulse in allen Richtungen dieser Vernetzungen.

Diese Arbeit wird ergänzt durch die Publikationen der Buchreihe „Die neue Isar“. Band 1 und Band 2 stellen die unterschiedlichen Aspekte der Isar-Renaturierung dar. Dabei findet auch das Engagement der Umwelt-Bewegung der 80er-Jahre, aus welcher heraus die Isar-Allianz gegründet wurde, die wiederum einen beträchtlichen Anteil am bisherigen Erfolg der Isar-Renaturierung südlich Münchens wie auch im Münchner Stadtgebiet hat, eine gebührende Gewichtung und angemessene Würdigung.

Die Reihe „Die neue Isar“ vertritt den großen Anspruch, sämtliche innovativen Entwicklungen um diesen Fluß, hinsichtlich (weiterer) Renaturierungs-Schritte aber ebenso stadtplanerischer Visionen und Konzepte zu dokumentieren. Zudem enthalten die Bände eine Vielfalt an isarfachlichen Beiträgen wie interessante soziologische und geschichtliche Essays. Und auch Literarisches findet sich darunter.

Doch damit nicht genug. Dr. Nico Döring und Ralf Sartori sind mehr als nur Chronisten, als die sie fraglos fungieren: Denn zugleich engagieren Sie sich aktiv für einen umfassenden Dialog zwischen staatlichen Behörden wie den Wasserwirtschaftsämtern, den Münchner Fachreferaten, die an der Umsetzung des Isarplans beteiligt sind, der Isar-Allianz mit den in ihr zusammengeschlossenen Umweltverbänden, weiteren involvierten Initiativen und langjährig engagierten Einzelpersonen.

Dabei setzen sie sich vor allem für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung von behördlichen Konzepten ein, die sie bereits im Vorfeld von fertigen Planungen erreichen möchten.

Das soll einen frischen Ideenwettbewerb in Gang setzen und neue Impulse geben für weitere Renaturierungsschritte (nicht nur) an der Isar – sowie stadtplanerischer Art.

Man könnte es so sagen:

Band 1 „Die neue Isar“ erzählt die Geschichte der Isar-Renaturierung als Ganzes mit Schwerpunkt „Isarplan“-München.

Band 2 beschreibt den Ist-Zustand 2011 im Abschlußjahr des Isarplans und Band 3 entwirft neue Visionen und Konzepte, so die Initiatoren, wie es an – und mit der Isar weitergehen könnte. Denn für sie ist dieser Fluß, gerade in München, auch eine Kristallisations-Achse im kreativen Gestaltungsfeld zwischen relativen Naturräumen, die es als solche weiterzuentwickeln gilt, kulturellen Nischen und Urbanität als Ganzes, ein fruchtbar kontroverses Spannungsfeld, das aus Ihrer Sicht ein enormes Ideen-Potential für städtische Entwicklungen bietet, einerseits Spiegel gesellschaftlicher Haltungen ist, so wie es auch als Impulsfeld wirken kann, diese weiterzuentwickeln.

Dr. Nico Döring, der die Renaturierung der Isar südlich Münchens maßgeblich in Gang gebracht hatte, trug auch entscheidend zur Entstehung der „Planungsgruppe Isarplan“ in München bei.

Heute setzen sich beide Initiatoren des „Forum neue Isar“, neben Ihrem Engagement für urbane menschengerechte stadtplanerische Impulse, dafür ein, daß mit Abschluß des sog. Isarplans das „Projekt Isar-Renaturierung“ nicht zum Stillstand gelangt. Nach Dr. Döring sind „… sowohl südlich Münchens im Mühlthal die Strecke vom „Ickinger Wehr“ bis „Baierbrunn“ als auch im Münchner Stadtgebiet, höchsten 50 Prozent der Renaturierungspotentiale wirklich ausgeschöpft. Daher muß es mit der Arbeit an der Isar weitergehen.“

Ich empfinde Engagement und Arbeit des „Forum neue Isar“, das sich mit seiner offenen Dialog-Plattform, mittels effizienter informeller Strukturen auch für mehr Transparenz und Offenheit bei städtischen und staatlichen Verwaltungen einsetzt, als eine Bereicherung für unsere gesellschaftliche und politische Landschaft sowie eine große Chance für weitere Umweltprojekte – ganz im Sinne einer Grünen Politik.

Dabei leistet es wertvolle Beiträge, alte Mauern und Feindbilder abzubauen und eine Kultur des offenen Dialogs zu entwickeln zwischen engagierten Bürgern, Ämtern, Verwaltungsreferaten, NGOs wie z. B. der Isar-Allianz und Kraftwerksbetreibern.

Diese Dialogkultur noch mehr in Gang zu bringen und weiterzuentwickeln ist auch mir ein wichtiges Anliegen.

 

 

Grußwort von Katharina Schulze,

Vorsitzende des Kreisverbandes München Bündnis 90/ Die Grünen zum „Forum neue Isar“

Vom „Forum neue Isar“ gehen interessante Impulse und Ideen aus, die Potentiale, welche sich aus der Münchner Isar-Renaturierung ergeben, weiterzuentwickeln.

Wird es einen „Isarplan“ 2 geben, der an die bisherigen Planungen anknüpft, die nun 2011 zum Abschluß gebracht werden sollen?

Der Umgang mit öffentlichen Räumen, insbesondere mit Naturräumen in der Stadt, spiegelt Werte, Haltungen und Gewohnheiten einer Gesellschaft wider. Die Renaturierung der Isar hat diesen Fluß verstärkt in den Fokus der Münchner Bevölkerung gerückt.

Man kann sagen: München wendet sich der Isar zu. Das bleibt nicht ohne Einfluß auf das Lebensgefühl und die Lebensstile in dieser Stadt. Es freut mich sehr, daß wir Münchnerinnen und Münchner die Isar als Lebensraum (wieder) entdeckt haben und die Gelegenheit bekommen, Natur mitten in einer Großstadt zu erleben.

Daraus ergeben sich aus Sicht des „Forum neue Isar“ interessante Ideen-Vorlagen, auch für mögliche weitere stadtplanerische Schritte wie z.B. die symbolträchtige Einbindung des Bereichs am Deutschen Museum in die renaturierte Isar oder eine mögliche Wiederherstellung von Isar-Boulevards zum städtischen Flanieren für die Münchner, mit Straßencafés und kulturellen Nischenbereichen. Da dies oberhalb des Isar-Ufers vorstellbar wäre, würde es auch nicht im Widerspruch zum Naturschutz stehen.

Ich kann Dr. Nico Döring und Ralf Sartori bei ihrem Plädoyer unterstützen: „Eine Fortführung des Isar-Plans, bzw. deren Neuauflage, da bei weitem noch nicht alle Möglichkeiten der Isar-Renaturierung ausgeschöpft sind, ist sehr wünschenswert.“ Parallel dazu kann man auch neue stadtplanerische Konzepte entwickeln. Der öffentliche Raum kann dadurch neu definiert werden: das Stadtviertel als echten Lebensraum, als Erweiterung der Wohnung, inspiriert von den italienischen Piazze, wo auf dem Corsoechtes soziales Leben, Kontakt und Begegnung stattfinden. Betreibt man die Renaturierung der Isar weiter fort, so ergeben sich dadurch auch kraftvolle Impulse für die Stadtlandschaft.

Dr. Nico Döring und Ralf Sartori setzen sich zudem für mehr direkte Demokratie und Transparenz bei Planungsverfahren und in der Planumsetzung von Projekten ein: in Form der Einbindung Münchner Bürger in Verwaltungsentscheidung, bei stadtplanerischen Anliegen ebenso wie bei allen anderen wichtigen Belangen des öffentlichen Raumes. „Vieles wird in unserer Gesellschaft noch hinter verschlossenen Türen ausgehandelt. Der öffentliche Raum ist jedoch mehr als nur der Kuchen für Investoren, Interessen- und Lobbygruppen, den es zu verteilen gilt. Er ist Lebensraum und identitätsstiftend“, So die Initiatoren. Das deckt sich auch mit unseren grünen Positionen. Auf Betreiben der Grünen im Stadtrat gibt es zum Beispiel seit Kurzem eine Informationsfreiheitssatzung für mehr Transparenz in München.

Interessant finde ich besonders auch den universalen Ansatz, den das „Forum neue Isar“ vertritt, aus dem Versuch einer Gesamtschau heraus, sich themenübergreifend und interdisziplinär zu engagieren. Das Forum wirkt als Dialog-Plattform, die eigene Impulse entwickelt und bestehende Initiativen, wie die Isar-Allianz, unterstützt.

Diese Vielfalt der Blickwinkel findet sich auch in der Isar-Buchreihe des „Forum neue Isar“ wieder, die, sozusagen in unendlicher Folge, nach Vorbild des Flusses, immer weiterfließen soll, Band für Band.

Ich habe den Eindruck, es handelt sich hier um eine ganz neue kreative Form der Initiative und Organisation, deren Inhalte ich sehr unterstütze. Grundsätzlich sehe ich hier sehr viele interessante Anknüpfungspunkte für eine mögliche politische Zusammenarbeit seitens des Grünen Stadtverbandes München, da das „Forum neue Isar“ viele unserer Positionen vertritt. Ganz persönlich finde ich es wunderbar, daß das Thema Ökologie dadurch mehr ins Bewußtsein der Münchner Bevölkerung rückt und ein Gefühl für „unseren“ Fluß geweckt wird.

 

 

Kontakt und Informationen zum Nymphenspiegel Kulturforum und zu Redaktion und Forum Die neue Isar

Über die Seite www.nymphenspiegel.de. Diese beschreibt das Nymphenspiegel-Kulturprojekt als Ganzes, das im Jahr 2000 gegründet wurde. Mehr zu den sonstigen beruflichen Arbeitsfeldern Ralf Sartoris unter www.tango-a-la-carte.de. Auskünfte zum Forum neue Isar unter den Links dieser Seite und gerne jederzeit auch persönlich unter Mail: nymphenspiegel@aol.com oder Tel: 089/ 56 48 37.

Kurzbiographie: Ralf Sartori ist 1962 in München geboren; die Isar begleitete seine Kindheits- und Jugendjahre. Dann durchflossen, von `82 bis `94, Spree und Berliner Landwehrkanal sein Leben. 1998 öffneten sich die Stadtkanäle für ihn in die Lagune Venedigs, wo er sich für einige Zeit niederließ, hauptsächlich um zu schreiben und sein poetisches Lebensgefühl wieder in Ordnung zu bringen, 2005 verbrachte er ein Jahr in einem Dorf zwischen Lecce und Taranto (Süd-Italien). Von da an lebte und arbeitete er vor allem wieder in München. Ralf Sartori ist Mitbegründer des Forum neue Isar und Herausgeber dieser Buchreihe, ehemals freiberuflich tätiger Landschaftsgärtner, seit 1994 jedoch Tangolehrer, -Tänzer, Veranstalter, Film- und Fernseh-Choreograph, Autor und Auftrags-Photograph, zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter mittlerweile fünf über den argentinischen Tango, die teilweise in mehreren Sprachen erschienen sind. Seine Bücher wurden im Spiegel, in der FAZ, der Süddeutschen Zeitung, der AZ, dem Berliner Tagesspiegel, dem Münchner Merkur und vielen anderen Blättern besprochen. 1995 initiierte er das Nymphenspiegel Kultur Forum München, das er seitdem koordiniert und leitet, 2010 das Forum Die neue Isarzwei Einrichtungen, denen er einen Großteil seiner Freundschaften und finanziellen Schieflagen (bisher zumindest) verdankt. Seinen Lebensunterhalt verdient er derzeit hauptsächlich mit Privatunterricht in Argentinischem Tango sowie als Photograph, der für persönliche und künstlerische Aufnahmen engagiert werden kann.

 

Kontakt und Informationen zum Forum Die neue Isar 

Unter Mail: nymphenspiegel@aol.com oder Tel: 089/ 56 48 37, jedoch auch über:

 

Dr. Nico Döring ist Mitbegründer und ehem. Koordinator der Isar-Allianz, geb. 1957, gilt, gemeinsam mit Franz Meier, als eigentlicher Urheber und Initiator des „Isarplan“ in München. Er studierte Zoologie und Botanik in Salzburg und Wien, beendete das Studium mit einer Promotion über embryonale Organentwicklung. Zunächst arbeitete er in der Forschung am „Max Plank Institut“. Die „Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege“, an der er über viele Jahre als Referent freiberuflich tätig war, bot ihm den beruflichen Einstieg in die Naturschutzarbeit. Er wechselte zum „Landesbund für Vogelschutz“, wo er die Abteilung Ökoplan aufbaute und führte, die zielgerichtet naturverträgliche Nutzungskonzepte ausarbeitete. Anfang der 90er Jahre plante und leitete Nico Döring das integrative Regenwaldschutzprojekt „Quetzal“ vor Ort in Guatemala. 1993 gründete er die „Isar-Allianz“, ein Zusammenschluß von Verbänden und Initiativen, die er als Koordinator und Pressesprecher über zehn Jahre führte und nach wie vor projektbezogen unterstützt. Von 1993 bis 1995 war er Mitglied des Naturschutzbeirates bei der Regierung von Oberbayern. Zurzeit plant er einen weiteren Schritt bei der Renaturierung der Isar und widerspricht damit allen, die den aktuellen Zustand als Endergebnis sehen. Kontakt: www.naturprojekt.com, Mail:nico@onlinedoering.de.

 

 

Kunst an der Isar

Im Rahmen des „Nymphenspiegel Kulturforums“ und auch im Zusammenhang mit der Buchreihe „Die neue Isar“ gibt es immer wieder unterschiedliche temporäre Kunst- wie auch Landart-Projekte im Zusammenhang mit der Isar. Diese werden ggf. im regelmäßig erscheinende Newsletter angekündigt, anzufordern unter Mail: nymphenspiegel@aol.com

 

Ein Laufendes Isar-Photokunstprojekt & die „Nymphenspiegel“-Wander-Ausstellung

Urbane Isar-Nymphen

 

Als permanentes Kunstprojektbesteht eine der photographischen Themenlinien im „Nymphenspiegel“, neben der Publikation künstlerischer und aussagekräftiger dokumentarischer Isaraufnahmen, darin, die vielfältigen landschaftlichen Nuancen der Isarnatur- und auch ihrer Stadtlandschaften, mit Betonung auf ihre `Wesenszüge´ und `Eigenarten´ in Form allegorischer Figuren photographisch zu inszenieren und darzustellen.

Dafür besteht ein dauerhaftes Interesse an der Mitwirkung neuer Amateur-Photomodelle.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei gerne ihre eigenen Ideen und Vorstellungen mit einbringen, erscheinen durch die Bilder als allegorische Gestalten für Wesensaspekte der Isarlandschaften, verkörpern darin den Wechsel der Jahreszeiten undsymbolisieren auch die unterschiedlichsten Facetten menschlicher Beziehungen zur Isar.

In der äußeren Realität zeigen sich diese sowohl in den historischen Bezügen unseres Umgangs mit dem Fluß, der in der Vergangenheit alles andere als naturnah war, wie auch in den mittlerweile dazu wieder gegenläufigen Tendenzen, die in den jahrelangen Renaturierungsbemühungen zum Ausdruck gelangen.

Daher sind die Isar-Landschaften künstlerisch hoch interessante Schnittstellenzwischen Flußnatur und Urbanem, Wildnis und Technik, Freizeit und Freiheit.

Wer nun gerne als Photomodell teilnehmen möchte, kann sich per Mail oder Telephon bewerben unter nymphenspiegel@aol.com oder Tel: 089/ 56 48 37.

Da der Nymphenspiegel kein kommerzielles Projekt darstellt, gibt es dafür leider keine Gage. Wer als Modell in Frage kommt, erhält jedoch Photo-Abzüge und Frei-Exemplare der betreffenden Bände von Die neue Isar, in denen die Bilder enthalten sind, als Honorar und wird darin, auf Wunsch, auch namentlich genannt, sofern gewollt, ebenso mit Kontakt-Daten.

Die besten Bilder können in weiteren Bänden von „Die neue Isar“, in Presse-Veröffentlichungen dazu oder in der „Nymphenspiegel“-Wander-Ausstellungerscheinen.

Photoprojekt und Wanderausstellung

Olga als Isar-„Emily“

Gesucht werden zudem laufend auch Menschen, die der „Nymphenspiegel“-Wanderausstellung einen sichtbaren Platz in öffentlichen Räumen, wie zum Beispiel Cafés, Restaurants, Kultur-Orten, Verwaltungen, Behörden, Schulen oder Altersheimen geben können.

Die Nymphenspiegel Photo-Ausstellung stellt eine Mischung dar von Bildern aus dem Nymphenspiegel-Archiv, Textzitaten und Projekt-Texten. Dabei bildet sie eine ausgewogene Mischung aus Photokunst und Hintergrundinformation über das gesamte Kulturprojekt. Sie kann, gestaffelt, in einem Umfang von nur drei – bis zu achtzehn Bilderrahmen, angeboten werden. Auf Wunsch kann dieser sogar noch vergrößert werden. Die Bilderrahmen haben die Formate von 60 mal 80 – und 50 mal 70 Zentimeter.

Während einer „Nymphenspiegel-Vernissage“ führe ich gerne selbst durch die Ausstellung, stelle auf Wunsch das Gesamt-Kulturprojekt mit all seinen Teilen vor. Auch Lesungen von Autoren der aktuellen Ausgabe von „Die neue Isar“ sind in einem solchen Zusammenhang möglich.

Diese Ausstellung dient unter anderem dazu, das künstlerische Potential des „Nymphenspiegels“ zu zeigen und die mit ihm verbundene Kulturarbeit zu dokumentieren.

Gesucht werden außerdem auch ältere und historische Aufnahmen von der Isar und den angrenzenden Stadtteilen.

Ralf Sartori
„Nymphenspiegel Kultur Forum München“/
Redaktion und Forum „Die neue Isar“
Tel: 089/ 56 48 38
Mail: nymphenspiegel@aol.com

 

 

Nymphenspiegel-Kulturpatenschaften

Das Standart-Modell

Für einen Beitrag von 100,– Euro erhält ein(e) Kulturpat(e)(in) fünf der bisher erschienenen *Nymphenspiegel*-Bände nach freier Auswahl als Gegenwert und wird zudem in der nächsten Ausgabe als Patin, bzw. Pate, an besonderer Stelle geehrt, auf Wunsch auch mit Kontaktdaten und persönlichen Zeilen. Eine solche Patenschaft ist als einmalige Unterstützung gedacht, kann auf Wunsch aber auch mehrmals hintereinander erfolgen.

Dabei ist sie beinah zum Nulltarif zu erlangen, da diese Summe ohnehin nur knapp über dem Ladenpreis der 5 Bücher liegt, die sich schließlich immer auch gut als Geschenk für Isar-Liebhaber im allgemeinen – oder einfach Literatur-Interessierte, eignen.

Ebenso wäre eine solche Kultur-Patenschaft selbst, gewiß auch ein gutes Geschenk von bleibendem Wert für einen solchen Menschen.

Begründung des Förderungs-Konzeptes

In jedem Fall stellt sie eine nennenswerte Unterstützung für dieses in erster Linie an Werten, und nicht kommerziell ausgerichtete soziale, künstlerische und politischeGesamtkunstwerk dar.

Dabei fließen die mit den Patenschaften erzielten Einnahmen zu hundert Prozent in die Finanzierung des „Nymphenspiegel“-Buchbereiches, der in diesem Kulturprojekt den größten Ausgabenposten darstellt.

Zurückhaltend ausgedrückt, läßt sich sagen, daß es finanziell schwierig ist, diese facettenreiche Kulturarbeit zu leisten, da sie eine nicht unerhebliche jährliche Zuzahlung erfordert und ein immenses Pensum unbezahlter Arbeit meinerseits.

Um diese Situation zu entschärfen wurde das Patenschafts-Konzept für den „Nymphenspiegel“ entwickelt: Demnach ist es sowohl Privat- wie auch Geschäftsleuten möglich, eine solche Patenschaft zu übernehmen, für letztere gerne auch in Verbindung mit einer dezenten Unternehmenswerbung, bei entsprechend höherer Einlage.

Hätte sich das „Nymphenspiegel Kultur Forum“ nicht von Anfang an ganz eigene Weg der Finanzierung erschlossen, mit seinen Publikationen, offenen Salons und sonstigen Kultur-Veranstaltungen, seinen Fach-Führungen und Umweltveranstaltungen, würde es dieses organische Gesamtkunstwerk, zumindest im ausschließlichen Kontext des kommerziellen Systems, wohl kaum geben.

Eine Förderung und Unterstützung in dieser Form erhöht dessen Wirkungs- und Entfaltungs-Möglichkeiten entsprechend, würde mich sehr freuen und meine Arbeit erleichtern.

Es sind auch Mehrfach-Patenschaften möglich. In letzterem Fall erweitert sich der Umfang des Text-Rahmens in Verbindung mit der persönlichen Nennung im Buch. Detaillierte Auskünfte zu alledem bei

Möchten Sie sich nun als Autor(in), Künstler(in), Sponsor(in), Mäzen(in) oder in welcher Form auch immer in das Projekt einbringen, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit

 Ralf Sartori
„Nymphenspiegel Kultur Forum München“/
Redaktion und Forum „Die neue Isar“
Tel: 089/ 56 48 38
Mail: nymphenspiegel@aol.com

 

 

Die Bisherigen Autor(inn)en des Nymphenspiegels und der Reihe “Die neue Isar” sowie Kurzinformation zu allen Bänden

 

Für die ersten drei Bände der Reihe ist hauptsächlich der Nymphenburger Schloßpark inspirativer Ausgangspunkt literarischer Reflexionen, und themengebend für die darin enthaltenen fachlichen Artikel. Die grundsätzliche Auseinandersetzung mit den vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Menschen und Gärten anhand dieses einen Beispiels weisen jedoch von Band zu Band immer mehr über jenen konkreten Landschaftspark hinaus.

Zu Band I

Der 1. Band, welcher auch Ausgangspunkt aller literarischen, veranstalterischen wie naturschützerischen Aktivitäten der darauffolgenden Jahre wurde, erschien März 2006 im „Allitera Verlag“, einem Inprint von „Buch und Media“ in München/ Neuhausen, mit dem Titel: „Nymphenspiegel, Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark“, herausgegeben von Ralf Sartori im Allitera Verlag, ISBN 3-86520- 177-6, für 20 Euro. Das Taschenbuch mit einem Umfang von 160 Seiten enthält zahlreiche Kunstphotographien vom Nymphenburger Schloßpark, in Vierfarb-Druck sowie in schwarz-weiß.

Die 18 Autor(inn)en von Band I

Prof. Dr. Kurt Faltlhauser, MdL, (ehem.) Bayer. Staatsminister der Finanzen und Chef der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Lioba Betten, Seit 2003 Verlegerin des MünchenVerlags (vormals Buchendorfer Verlag München), Dr. Hans Christian Meiser, Autor, Übersetzer und TV-Moderator, Herausgeber in der Verlagsgruppe Droemer Knaur und Herausgeber des Diners Club Magazins, Dr. Valeria Marra, Malerin, und Kunsterzieherin, Ralf Sartori, Bühnen-Tänzer, Lehrer für Argentinischen Tango, Film- und Fernseh-Choreograph, Landschaftsgärtner, Schriftsteller und Veranstalter, Initiator und Begründer der „Schloßpark-Initiative“ sopwie des „Forum neue Isar“, Bernard Sieradzki, Sozialreferat der Landeshauptstadt München, Jugend KulturWerk München, Dipl.-Ing. Adolf Mathias Fuchs, Architekt und Baubetriebsstellenleiter bei der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, dort tätig von 1956 bis `96, Dipl. Ing. Stefan Brönnle, Landschaftsplaner, freier geomantischer Berater und Autor mehrerer Publikationen zum Thema Geomantie. Mitinitiator und Leiter der HAGIA CHORA – Schule für Geomantie, im Vorstand des Vereins zur Förderung der Geomantie, Dr. Erika Hertel, Dipl.-Psychologin, Professorin (em.) an der Fachhochschule für soziale Arbeit, Angelika Weßbecher, Kunsthistorikerin, Journalistin und Gelegenheitsdichterin, Jacques VollandDr. Stephan Metzger, Oberstudiendirektor im Ruhestand, geb. am 18. 12. 1919, in München, Geschichtswerkstatt Neuhausen e.V., Autor Walther Habersetzer, Artikel: „Nymphenburg“ – 100 Jahre Münchner Ausflugsort und Vergnügungsviertel“,Helmuth Lindenmeir, Tier-Photograph, Hilde Gleixner, Photographin, Barbara Decker, Freie Lektorin, Erika Reß, Susanne Bummel-Vohland, Walburga Ilse Maria Kopp.

 

Zu Band II des „Nymphenspiegel“

Ein Buch ist ein Garten, den man in der Tasche tragen kann, lautet ein arabisches Sprichwort. Der Nymphenspiegel nimmt diese Idee auch in diesem Band wieder auf – als literarisch-gärtnerisches Triptychon, das sich in die Felder „Lyrik“, „Prosa“ und „Geschichte“ gliedert. Dabei spiegelt es den Nymphenburger Schloßpark jährlich mit neuen Beiträgen wechselnder Autor(inn)en, die sich von ihm, mittels der persönlichen Beziehungen zu ihm, literarisch inspirieren lassen. Es ist das Herzstück des Gesamtkunstwerks und Kulturprojekts „Nymphenspiegel“, das bereits einen umfangreichen Fächer verschiedenster Kultur-Veranstaltungen bietet.
„Nymphenspiegel, Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark“/ Band II, herausgegeben von Ralf Sartori bei BUCH&media, ISBN 978-3-86520-251-2, Paperback / 164 Seiten für 16,90 Euro.

Die 20 Autor(inn)en von Band II

Tino Walz, Träger des Bayerischen Verdienstordens sowie der Ludwig I-Medaille, die er für kulturelle Verdienste erhielt, wurde 1913 in Zürich geboren. Er studierte Architektur in München und Paris. In den letzten Kriegstagen rettete er unter Lebensgefahr den Wittelsbacher Kronschatz und andere unersetzliche Kulturgüter vor Plünderung und Zerstörung. Als bauleitender Architekt bei der Bayerischen Schlösserverwaltung, leitete er ab 1945 den Wiederaufbau der Münchner Residenz, mit Nymphenburg-Zeichnungen seines Freundes Professor Max Hoene, geb. am 22. 12 1884, dieser war nach dem Ersten Weltkrieg, an dem er als Artillerist teilnahm, bis 1933 Vorsitzender des Reichsverbandes bildender Künstler Deutschlands und Mitglied des Reichswirtschaftsrates. Er war auch im Deutschen Werkbund tätig, dessen Neugründung er 1945 mit herbeiführte. Ihm wurde vom Bundespräsidenten Theodor Heuss das Bundverdienstkreuz verliehen, wieder mit Lioba Betten (siehe Bd. I), wieder mit Dr. Hans Christian Meiser (siehe Bd. I), wieder mit Dr. Valeria Marra (siehe Bd. I), wieder mit Ralf Sartori (siehe Bd. I), mit Dr. Johann Daniel Gerstein, Rechtsanwalt, Outplacementberater und Autor. Nach erfolgreicher Industriekarriere, zuletzt als Vorstand der Löwenbräu AG in München, widmet er sich seit 1988 vorwiegend der Bewerbungsstrategie, die er auch an der FH München lehrt. Daneben ist er Autor von Sachbüchern über die Bewerbung sowie Wander- und belletristischen Büchern über den Pfaffenwinkel, der seine zweite Heimat geworden ist, mit Renate Lewin, mit Manred Pricha, Historiker, Autor, Wissenschaftlicher Dokumentar, geboren in Altötting, lebt und arbeitet in Bochum, wo er Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften
an der Ruhr-Universität studierte. Er schreibt seit 25 Jahren Lyrik mit diversen Veröffentlichungen, mit Uta Herdemerten, 1967 in Essen geboren. Studium der Malerei an der Kunstakademie in Düsseldorf und Aufbaustudiengang „Künstlerisches Gestalten und Therapie“ an der Akademie der Bildenden Künste in München. Sie ist Verfertigerin von Texten und Zeichnungen und lebt in München, mit Silvia Murauer, Studentin der Literaturwissenschaften, geboren 1984 in München, wieder mit Dr. Erika Hertel (siehe Bd. I), Barbara Decker (siehe Bd. I), mit Susanne Schönharting, 1961 in Neuwied am Rhein geboren, Germanistik – und Philosophiestudium, Schauspielausbildung, Heilpraktikerausbildung, Regisseurin und Autorin für Jugendtheater, Leiterin der „Jugendbühne“, Lehrerin, Therapeutin, …, Gisela WimmerCornelia Stöckmann,Angelika GenkinSusanne Bummel-Vohland, wieder mit Helmut Lindenmeir (siehe Bd. I), Florian Leszynsky, Student der Germanistik und Sportwissenschaft, Photograph.

 

Zu Band III des „Nymphenspiegel“

Zum dreijährigen Jubiläum des „Nymphenspiegel“ bietet dieser Beiträge von 5 renommierten wie außergewöhnlicher Buchautor(inn)en: Eine davon ist die heute in Neuhausen lebende Malerin und Schriftstellerin Marylka Kellerer-Bender mit bisher unveröffentlichten Naturgedichten und einigen Aktzeichnungen. Sie ist die Autorin des Buchs „Zen Katzen“. Ich freue mich auch, daß Herr Dr. Rudolf Reiser für den Nymphenspiegel ein vollständiges Werk von 78 Seiten über die Schönheitengalerie von Ludwig I verfaßte, das an sich schon ein eigenes Buch hätte werden können. Diese Sammlung befindet sich bekanntlich im Schloß Nymphenburg. Rudolf Reiser war von 1969-1996 Redakteur für Bildung, Wissenschaft und Forschung bei der Süddeutschen Zeitung, publizierte rund tausend wissenschaftliche Aufsätze und 60 Fachbücher zu den Themen Antike, Städtemonographien, Bayerische Geschichte sowie Biographien. Mit FrauDr. Ute Seebauer und Herrn Dr. Fritz Fenzl haben zwei weitere bekannte Autoren Beiträge für Band III geschrieben. Von ersterer stammt das 2006 erschienene Buch über Nymphenburg und Gern: „Am Kanal der blauen Glocken“. Unter anderem arbeitete sie bisher als Redakteurin beim Bayerischen Fernsehen. Für den Nymphenspiegel verfaßte sie nun einen Essay mit Betrachtungen zum Thema Spazierengehen, insbesondere im Schloßpark. Auch Dr. Fritz Fenzl, der viele Jahre Leiter der Monacensia und der Handschriftensammlung der Landeshauptstadt München war, nahm eigens Maß am „Nymphenspiegel“, für seinen Essay, der nun ebenfalls einen Teil des dritten Bandes darstellt. Sechzehn Jahre schrieb er die „Lokalspitze“ der Süddeutschen Zeitung. Und mit Herrn Dr. Johann Daniel Gerstein fand ein Autor in diese Komposition, der nach erfolgreicher Industriekarriere, zuletzt als Vorstand der Löwenbräu AG in München, vor allem durch seine Bücher über den Pfaffenwinkel bekannt geworden ist. Der Titel seines zuletzt erschienenen Werkes lautet „Nymphenburg für Kinder – Eine Rötelmaus erzählt“. Zudem freue ich mich über den gemeinsam verfaßten Artikel zweier weiterer Autorinnen, von Frau Prof. Susanne S. Renner, der Direktorin des Botanischen Gartens in München und Lehrstuhlinhaberin für Systematische Botanik an der LMU, und Frau Eva Schmidbauer, die für das Freiland des Botanischen Gartens verantwortlich ist.
Die außergewöhnlichen Gedichte der Opern- und Theater-Regisseurin Sabine Bergk, die bereits in zahlreichen Häusern quer über den Globus engagiert wurde und heute als Freie Autorin und Regisseurin in Weimar lebt, lassen ebenso aufhorchen wie die lyrische Prosa von Katharina Cuéllar, die in diesem Band eine erste Kostprobe ihrer Arbeit gibt – zwei Autorinnen, von denen man noch hören wird, gewiß nicht nur in den nächsten Bänden des Nymphenspiegels. Als poetischen Gruß an den Park, vom Chiemsee, finden sich hier auch zwei sehr schöne Gedichte von Ina May. Ihre Vorfahren verkauften ihren gesamten Inselbesitz (von Frauen – und Herreninsel ist die Rede, die sie in Teilen besaßen,) an König Ludwig I. So ermöglichten sie, daß König Ludwig II dort Schloß Herren Chiemsee bauen konnte. Und nicht weniger interessant sind hier gewiß die weiteren Beiträge der restlichen 21 Autor(inn)en, die an der Entstehung von Band III beteiligt waren.

Band III des „Nymphenspiegels, ebenfalls wieder bei „BUCH&media“, mit 192 Seiten, für 19,90 Euro, unter der ISBN: 978-3-86520-292-5

 

Zu Band IV des „Nymphenspiegel“

Der Hauptakzent von Band IV, „Nymphenspiegel / Apollo-Forum“ liegt auf Dachau, mit Schloß und Garten, auch vor dem Hintergrund der damaligen Künstlerkolonie und seinen Festen – eine Tradition, an die der „Nymphenspiegel“ ab 2008 im dortigen Schloßrestaurant angeknüpft hatte. Und auch für diesen 4. Band konnten wieder hochrangige Autor(inn)en gewonnen werden wie Dr. Ute Seebauer („Am Kanal der blauen Glocken“), Dr. Norbert Göttler ( Schriftsteller Film-Regisseur, Mitglied des deutsch-schweizer PEN-Zentrums, der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Wien), des Münchner Presse-Clubs und Co-Präsident der „Münchner Turmschreiber“) sowie die Dachauer Dichterin Angelika Maria Eisenmann und viele andere.

„Nymphenspiegel Apollo-Forum“ Band IV mit der ISBN 978-3-86520-330-4, 168 Seiten, Preis 16,90 Euro

 

Die 12 Autor(inn)en von Band IV
„Nymphenspiegel / Apollo-Forum“

Angelika Maria Eisenmann, geboren am 22. 2. 1962, Dichterin und Historische Stadtführerin, verheiratet und Mutter eines Sohnes, Dr. Ute Seebauer, sie hat Literatur und Geschichte studiert, war Redakteurin beim Bayerischen Fernsehen, später Leiterin einer Pressestelle. 2006 veröffentlichte die gebürtige Gernerin das Buch „Am Kanal der blauen Glocken. Künstlerkolonie und Königsschloß“ über Nymphenburg-Gern, Dr. Norbert Göttler, (siehe oben), Sabine Bergk, in Bremen geboren, studierte französische Literatur, Publizistik und Theaterwissenschaften in Orléans und Berlin. Besuch der Lee Strasberg Schule in New York. Anschließend Arbeit als Spielleiterin und Regisseurin. Engagements führten sie an das Bochumer Schauspielhaus, das Theater Bonn, das Michigan Opera Theater, nach Detroit, an die San Diego Opera, das teatro nacional brasilia, das Theater Magdeburg und das Theater Freiberg, Susanne NazetPfarrer Dr. Horst Jesse, promovierte an der LMU in München über die Lyrik Bertolt Brechts. Veröffentlichung theologischer, kirchengeschichtlicher und literarischer Werke, Mitbegründer des „Bert-Brecht-Kreis e.V.“, zahlreiche Veröffentlichungen, Katarina Cuéllar, lebt und arbeitet als Fremdsprachen-Korrespondentin in Augsburg, Wolfgang UhligGisela WimmerRalf SartoriAngelika Genkin und Susanne Bummel-Vohland.

 

Zu Band V des „Nymphenspiegel“

Es geht in dieser Ausgabe, mehr noch als in den vorangegangenen, um den Garten an sich, in all seiner kreativen Bedeutungsvielfalt, vor allem aber als geschützten und geheimnistragenden Raum, als unendliches Spiegelkabinett unseres Innenlebens und auch der Begegnung mit sich und anderen über das Medium Kultur.

Ursprünglich orientiert am Nymphenburger Park, den der Nymphenspiegel jährlich neu über Beiträge wechselnder Autoren anhand derer persönlichen Beziehungen zu ihm künstlerisch reflektiert, treten hier schon die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Menschen und Gärten an sich in den Vordergrund, mit deren universalen Inhalten und Themen.

Und es werden darin, wie zuvor schon in Band IV, etwas ausführlicher Veranstaltungsbereich und Salon-Kultur des „Nymphenspiegel Kultur Forum München“ vorgestellt.

„Nymphenspiegel / Aus den Gärten / Lyrik, Prosa und Geschichte / Band V mit der ISBN 978-3-86520-356-4, 158 Seiten, Preis 16,90 Euro

 

Die 34 Autor(inn)en dieser Ausgabe

Professor Dr. Dieter Alexander Boeminghaus, Präsident der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler. Kurator der Kulturstätte Sammlung Maria van de Venn. Konzeption von internationalen Kunstausstellungen. Hochschullehrer für Gestaltung. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zum Thema Gestaltung und Umwelt, Übersetzungen in viele Sprachen, mit Johanna Stephan, sie ist gebürtige Berlinerin und lebt in München. Seit einigen Jahren ist sie freiberuflich als Autorin und Regieassistentin tätig, hatte sich währenddessen auch schreibend und spielend dem Kabarett zugewandt. Literatur, Theater und Geschichte waren seit frühester Jugend eine große Bestimmung für sie. Es entstanden neben Kurzgeschichten auch Lyrik, Aphorismen und zwei Theaterstücke. Inzwischen ist der erste Roman abgeschlossen und ein weiteres Buch in Arbeit. Die Theaterminiaturen unter dem Titel „Großer Geister Stunde“, die sie zur Münchner Stadtgeschichte im Auftrag des Bezirksausausschusses 2 (Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt) und des Initiators, Projektleiters und Regisseurs Klaus J. Neumann, schrieb, wurden im Juni 2008, anläßlich der 850-Jahr-Feier, auf dem Alten Südlichen Friedhofaufgeführt. Sie sind im Münchner Verlag E. Strumberger erschienen, Conrad Cortin, 1934 in München geboren, war Verlagsbuchhändler, Werbetexter, Lektor, Programmierer, ist jetzt freier Schriftsteller. Seine Texte trägt er – immer zusammen mit seiner Frau Katja Kortin – gerne in literarischen Kreisen vor. Beide leiteten den 1987 von Bernhard Ganter und Werner Schlierf gegründeten Künstlerkreis Kaleidoskop, Sabine Bergk (siehe vorangegangene Autorenverzeichnisse), Albrecht Vorherr, Kastellan von Schloß Nymphenburg, Künstlerische Praxis: abstrakte Malerei, Lesungen und Performances, sonic music, orientalische Kalligraphie. Berufliche Praxis: Kunstpädagoge, Themenschwerpunkt Kunst- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts, D. Fuchsberger, Peter Ripota, Jahrgang 1943, studierte Physik und Mathematik an der Technischen Hochschule Wien. Er schrieb zahlreiche Bücher über esoterische Themen (die Geburt des Wassermannzeitalters, Beziehungen der Zukunft) ebenso wie über die Mängel der modernen Physik (“Mythen der Wissenschaft”) sowie Märchen und Parodien. Als leidenschaftlicher Tangotänzer hat er einige seiner Erfahrungen in seinen Satiren und Märchen niedergelegt, Marylka Bender, Schriftstellerin und Malerin, wurde 1909 in Polen als Tochter eines Kunstmalers geboren, wuchs in München auf und studierte dort und in Paris Malerei. Sie heiratete den Philosophen Christan Kellerer und setzte sich intensiv mit dem Weltbild des Zen auseinander. Nach jahrzehntelangem Aufenthalt in Frankreich lebt sie jetzt hauptsächlich in München, und zwar in Neuhausen, nahe des Nymphenburger Schloßparks. Bisher veröffentlichte sie folgende Bücher: „Der tanzende Pinsel“ (1997), „Zen Katzen“ (2001 und ´05) sowie „Das Geheimnis des ansteckenden Lachens“ (München 2009). Im Jahr der Veröffentlichung von Bd. V war sie auch zu Gast in der „Fernsehsendung Menschen bei Maischberger“. Ihre exklusiv in Band III und Band V des „Nymphenspiegels“ abgedruckten Gedichte und Aktzeichnungen, gehören zu den Schätzen des „Kultur Forums“. Die Künstlerin steht für Ausstellungen Ihrer Tusche-Malereien im Stile des Zen´ jederzeit zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Redaktion, Jaime Liemann ist in Medellin / Kolumbien, geboren. Dort verbringt er seine Jugend, sowie in Miami, New York und Deutschland. Zurück in Kolumbien verdient er sein Geld als Serenatensänger und wird bei einem solchen Auftritt entdeckt. Es folgen Rock’n Roll-Schallplattenaufnahmen und Fernsehauftritte in Bogota, Cartagena und Miami. Ende der 60er Jahre kehrt er nach Europa zurück, gibt Konzerte in Griechenland, Spanien, der Schweiz, Deutschland und macht hier auch politisches Kabarett. Nach Abstechern in diverse Musiksparten, neben Rock’n Roll auch in die Klassik – er liebt Schumann und Schubert sehr – besinnt er sich auf seine musikalischen Wurzeln, die Lieder seiner Heimat, die Serenaten und den Tango. Für einige Jahre ist er Sänger der Gruppe „Tangolita“. Dann folgt das Tango-Quintett Youkali; und er ist Gastsänger bei „Quinteto Tocar“, bei „Quadro Nuevo“ und jetzt auch bei „Sin Palabras con voz“, deren neue gemeinsame CD „Más que Tango“ lautet. Zwischenzeitlich unternahm Jaime Liemann zusammen mit anderen internationalen Interpreten einen Ausflug ins „Land der Kinderlieder“. Die CD „NinaNana“ wurde mit dem „Bayerischen Leopoldpreis“ ausgezeichnet, auch in Schweizerdeutsch sowie französisch aufgenommen. Jasmin Leheta, wenn sie nicht gerade Kochbücher wälzt oder am Herd steht, dann arbeitet sie als Kolumnistin, Autorin und Redakteurin für Print-, Online- und TV-Medien. Trotz ihrer ägyptischen Wurzeln ist sie eine echte Münchnerin. Ihre Leidenschaft gilt den Irrungen und Wirrungen des Zwischenmenschlichen, am liebsten kombiniert mit dem Kulinarischen. Seit über 6 Jahren veranstaltet sie deshalb den Kulinarischen Frauen-Salon, bei dem sie neue Rezepte und Kochbücher ausprobiert, die sie dann auch rezensiert, aber auch viele Inspirationen für ihre Erzählungen sammelt. Ihr erster erotischer Kurzgeschichtenband „Seidene Küsse“ erschien 2006 im Heyne Verlag, der zweite Band „Sinnliche Fluchten“ ist seit Oktober 2008 auf dem Markt, Dr. Johann Daniel Gerstein (siehe vorangegangene Autorenverzeichnisse), Wilhelmine Habicher, geboren am 31. 03. 1927 in Mals (Südtirol). „Ich besuchte die italienische Volksschule und zugleich die „Katakombenschule“ (verbotenes Lernen der deutschen Muttersprache während der Faschistenzeit), um nicht nur die Staatssprache, sondern auch die Muttersprache zu beherrschen. Im Schuljahr 1944/ 45 wurde ich als Hilfslehrerin eingesetzt und unterrichtete bis zu meiner Heirat 1954 in ein- und zweiklassigen Bergschulen. Nachdem unsere fünf Kinder erwachsen wurden, füllte ich meinen Freiraum mit neuen Beschäftigungen. Ich versuchte der „Mundart“ Gewicht zu verleihen und übte mich im Schreiben von Mundartgedichten. Inzwischen sind drei Bücher erschienen. Auch die Hochsprache reizt mich, bin hierin aber nur Autodidaktin.“, Ralf Sartori (siehe vorangegangene Autorenverzeichnisse),Gertrude Schrott, Franz Hirschwitz, Flaneur und Autor, Ute K. Fleischmann,Pfarrer Dr. Horst Jesse (siehe vorangegangene Autorenverzeichnisse), Susanne Schönharting (siehe vorangegangene Autorenverzeichnisse), Dr. Hans-Jürgen Gdynia, geb. 1976 in Trostberg, Oberbayern. Verheiratet seit 2001, zwei Kinder. Nach Abschluß der Realschule in Trostberg Ausbildung zum Bankkaufmann, von 1993 bis 1996; anschließend Abitur auf dem zweiten Bildungsweg mittels Fernstudium. Nach Erlangen der Allgemeinen Hochschulreife: Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena von 1998-2004. Promotion zum Doctor medicinae 2004; Verleihung des Examenspreises der Universität Jena im Jahr 2005. Seit Ende 2004 Tätigkeit als Arzt und Wissenschaftler an der neurologischen Universitätsklinik Ulm. Autor und Mitautor von zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen in internationalen Zeitschriften, überwiegend auf dem Gebiet der neuromuskulären Erkrankungen. Schwerpunkte der schriftstellerischen Tätigkeit sind Gedichte, die verarbeiteten Motive sind überwiegend Sehnsucht, Traurigkeit, Liebe und Naturverbundenheit. Die schriftstellerische Tätigkeit wurde maßgeblich durch Eindrücke und Begebenheiten während der Zeit in Jena/ Thüringen geprägt, vor allem durch den dort fortbestehenden Einfluß und Geist der Frühromantik. Maria-Jolanda Boselli, Pressefrau des Caritasverbands, Peter Inzen, Anwendungsorientierter Erlebnissammler. Schreiben als Mittel, Erlebnisse zu verarbeiten,Gisela WimmerAlexander Förster, geb. 1978 in München, ist Autor, Freier Lektor und Künstler. Nach dem Abitur 1999 studierte er an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Derzeit ist er Promovend mit dem Schwerpunkt Religionsphilosophie und Ontologie. Seine Magisterarbeit mit dem Thema „Die Ontologie der personalen Begegnung“ wurde 2005 mit dem „Alfred-Delp-Preis“ ausgezeichnet. Er arbeitete bisher als Tutor, Dozent, war Mitglied eines Graduiertenkollegs und Herausgeber einer studentischen Zeitschrift. Zu seinen Tätigkeitsfeldern und Interessensgebieten zählt die Beschäftigung mit den Themen interkultureller Spiritualität, die Bildende Kunst (v. a. die Malerei), Gertrud Fassnacht, Feng Shui Expertin, Gerhard Albert Jahn, geb. in Dresden, lebt heute in Chemnitz. Seit seiner Pensionierung widmet er sich intensiv der wissenschaftlichen Erforschung des Lebens seiner Vorfahren. Besonders beeindruckten ihn nach dem zufälligen Auffinden einer C-moll Phantasie, die als Schulmädchen in Frankfurt am Main seine 1954 verstorbene Mutter komponiert hatte, das Leben und Werk ihres Großvaters Otto Dessoff (1835-1892), ein Komponist, Dirigent und Weggefährte von Johannes Brahms, Susanne NazetTeja BernardyAngelika GenkinManfred Gleixner, Kunstmaler, Susanne Bummel-VohlandWolfgang UhligJürgen Bulla, seit 1995 Veröffentlichung von Gedichten in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien, u.a. „Das Gedicht“, „Neue Sirene“, „Heiß Auf Dich. 100 Liebes- und Lockgedichte“, Hg. von Anton G. Leitner, dtv 2002, „Wörter kommen zu Wort“, Hg. von Anton G. Leitner, Artemis und Winkler, 2002, „Der ewige Brunnen der Liebe“, Hg. von Albert von Schirnding, C.H. Beck, 2007.

 

Zu Band VI des „Nymphenspiegel“, 1. Band der Reihe „Die neue Isar“

Kurzbeschreibung

Hier werden ausführlich erstmals Geschichte und Schritte der Isar-Renaturierung geschildert, ausgehend von der Umweltbewegung der 80er Jahre, aus der die „Isar-Allianz“ hervorging. Diese setzte Mitte der 90er Jahre im Mühltal, südlich Münchens, im Zusammenhang mit anstehenden Neu-Konzessionierungen von Wasserkraftwerken unter großen Widerständen seitens Politik, Verwaltungen und Betreibern, die ersten Maßnahmen durch. Später brachte sie das Renaturierungsvorhaben auch in München zurück auf die Agenda und wirkte dort als treibende Kraft der Umsetzung. Das Buch läßt hierzu Autor(inn)en mit unterschiedlichen Sichtweisen zu Wort kommen, erläutert die Maßnahmen, gibt den Blick frei hinter die Kulissen der an diesem Großprojekt beteiligten Verbände, sowie Institutionen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Es zeigt aber auch weitere „Isar-Utopien“ auf, enthält historische Beiträge sowie poetische, literarische und essayistische Texte zu Themen rund um diesen Fluß. Ein einmaliges Standardwerk für alle Isar-Liebhaber und der erste Band einer die weitere Entwicklung begleitenden „Isar-Trilogie“.

Mit der Buchreihe „Die neue Isar“, die mit offenem Ende konzipiert ist, erhalten München und Umland eine dauerhafte fachliche, journalistische und literarische Plattform zu allen Themen und Innovationen rund um diesen Fluß, wie Renaturierung und kulturelle Auseinandersetzung. Daher zeigt sie auch die in diesen Zusammenhängen stehenden städteplanerischen und soziokulturellen Impulse auf, wie die Bemühungen um eine zunehmende Wiedererschließung städtischer Uferbereiche für urbanes Leben. Sie dokumentiert bisherige Entwicklungen facettenreich, gibt aber auch innovative Impulse, stellt weitere Möglichkeiten und realistische Utopien durch kompetente Autoren dar. Dabei enthält sie von Band zu Band neue Beiträge der interessantesten Initiatoren, Fachleute, Protagonisten und Macher der jeweiligen Bereiche, ebenso Geschichtliches bezüglich der Isar.

Und sie berücksichtigt die vielfältigen Formen der Auseinandersetzung mit Fluß und Umfeld, indem sie, neben wissenschaftlichen Fachaufsätzen und Studien, auch Texten essayistischer, lyrischer wie erzählender Art Raum gibt.

Bezug zu Ideenwelt des „Nymphenspiegel“ / „Ein Buch ist ein Garten, den man in der Tasche tragen kann“.

„Nymphenspiegel“ setzt dieses arabische Sprichwort von Anfang an in eine kontrastreiche Komposition um, die zum einen aus Interview- und wissenschaftlichen Fachbeiträgen besteht, zum anderen aus lyrisch literarischen, kabarettistischen wie essayistischen Texten. Dabei spiegelt diese Komposition Gärten oder ähnliche Orte, in denen sich Natur und Kultur in ganz besonderen Formen begegnen – wie derzeit in den Uferlandschaften der städtischen Isar in München, nach beinahe vollendeter Umsetzung der 1. Renaturierungs-Welle in diesem Abschnitt. Dies geschieht jährlich mit Beiträgen wechselnder Autor(inn)en. Dabei zeigt sie bestehende Entwicklungen auf wie sie auch neue mit anstößt.

Der neue *Nymphenspiegel* Band VI „Die neue Isar“ 1. Band geht jedoch noch einen Schritt über diesen künstlerischen Ansatz hinaus. Denn das Organischeund das Künstlerische haben sich hier immer mehr zum Politischen entwickelt (siehe zum „Forum neue Isar“ auf dieser Seite).

 

Die 17 Autor(inn)en von Band 1 „Die neue Isar“

Walter Binder war Leiter des Referats Gewässerentwicklung und naturnaher Wasserbau im Bayerischen Landesamt für Umwelt. Seine Aufgabe war und ist, in Verbindung mit wasserbaulichen Maßnahmen Lebensräume in und an den Gewässern zu verbessern: Stichworte Arten- und Biotopschutz, Hochwasserschutz, Freizeit- und Erholung. Außerdem war er in der Planungsgruppe zur Renaturierung der Isar seit der Gründung 1995 dabei, wo er an Zielsetzungen und Planungsschritten mitwirkte, Dr. Nico Döringgilt als Urheber des Projekts „Isarplan“ in München, geb. 1957, studierte Zoologie und Botanik in Salzburg und Wien, beendete das Studium mit einer Promotion über embryonale Organentwicklung. Zunächst arbeitete er in der Forschung am „Max Plank Institut“. Die „Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege“, an der er über viele Jahre als Referent freiberuflich tätig war, bot ihm den beruflichen Einstieg in die Naturschutzarbeit. Er wechselte zum „Landesbund für Vogelschutz“, wo er die Abteilung Ökoplan aufbaute und führte, die zielgerichtet naturverträgliche Nutzungskonzepte ausarbeitete. Anfang der 90er Jahre plante und leitete Nico Döring das integrative Regenwaldschutzprojekt „Quetzal“ vor Ort in Guatemala, 1993 gründete er die „Isar-Allianz“, ein Zusammenschluß von Verbänden und Initiativen, die er als Koordinator und Pressesprecher über zehn Jahre führte und nach wie vor projektbezogen unterstützt. Von 1993 bis 1995 war er Mitglied des Naturschutzbeirates bei der Regierung von Oberbayern. Zurzeit plant er einen weiteren Schritt bei der Renaturierung der Isar und widerspricht damit allen, die den aktuellen Zustand als Endergebnis sehen. Georg Jochum, geb. am 3. 11. 1967 in Augsburg, Studium der Soziologie in München, Mitarbeiter der Abteilung Schifffahrt im Deutschen Museum und Lehrbeauftragter für Soziologie an der TU München. Aktueller Arbeitsschwerpunkt: Die Bedeutung der nautischen Öffnung der Welt für die Herausbildung des Projekts neuzeitlicher Naturbeherrschung. Utopie: Eine Neue Welt der Versöhnung zwischen der Welt des Lebens und der Welt der Technik. Julia Düchs M.A., studierte Volkskunde/ Europäischen Ethnologie in München und hat sich im Rahmen ihrer Magisterabschlußarbeit mit der Renaturierung der Isar beschäftigt. Ilonka Erlenbachlebt in Nymphenburg, Vorstand der „Friederike und Wolfgang Erlenbach-Stiftung“.Rudolf Müller, ehemals Technischer Leiter des Botanischen Gartens in München, Ralf SartoriFerengis Knerr, Sabine Bergk, in Bremen geboren, lebt in Weimar und Berlin. 2009 Preis des 6. Marburger Kurzdramenwettbewerbs. 2010 Autorenarbeitsstipendium des Freistaats Thüringen. Veröffentlichungen in Anthologien, zahlreiche Vertonungen. Vertreten durch den proScript Verlag, Österreich. Die in diesem Band abgedruckten Gedichte sind der Reihe „Fossilien, 2006, entnommen. Albrecht Vorherr, Ehemaliger Kastellan von Schloß Nymphenburg, Künstlerische Praxis: abstrakte Malerei, Lesungen und Performances, sonic music, orientalische Kalligraphie. Berufliche Praxis: Kunstpädagoge, Themenschwerpunkt Kunst- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts. Helmut Ruge, geb. am 7. 2.1940 in Stuttgart. Der schwäbische Wahlmünchner gehört zu den vielseitigsten Künstlern in der Szene. Sein Repertoire als Autor reicht vom Rockmusical bis zur Lyrik, vom Sketch bis zum großen Schauspiel. Ebenso gerne ist er Darsteller und Regisseur. Und er hat auf allen Gebieten Erfolge gefeiert: Deutscher Kleinkunstpreis1..Preis beim Filmfestival in New York für die Abfassung einer Comedy-Serie, 2. Platz auf der Liederbestenliste des SWR, Stern des Jahres der Abendzeitung München, Schwabinger Kunstpreis 2000Münchner Kabarettpreis 2003. 36 Kabarettprogramme, 10 Theaterstücke (gespielt z.B. im Hamburger Schauspielhaus, bei den Ruhrfestspielen und im Theater der Jugend in München) hat er schon verfaßt. Sein Theaterlehrmeister ist der große französische Regisseur und Autor, Jérôme Savary, später Leiter der „Opera Comique“ in Paris, mit dem er zusammen das Stück „Weihnachten an der Front“ geschrieben hat. Letzte Theaterproduktion: “Jetzt oder nie! Baden rebelliert.“ Open-Air-Spektakel über die Badische Revolution (gespielt in 30 badischen Städten-1998). Als Kabarettist ist er ein listenreicher Geschichtenerzähler, der mit Pfiff und Phantasie der Wirklichkeit zu Leibe rückt. Er wagt den Spagat zwischen Wut und Zärtlichkeit, zwischen Gefühl und Verstand. „Er kann erschrecken und berühren“ (Hans Dieter Hüsch über Ruge). Susanne Bummel-VohlandVeit-Peter Walther, Jahrgang 1940, spät berufener literarischer Autodidakt, Maler und Objekmacher, Langstreckenläufer, achtfacher Großvater. Meist kommen „kurze“ Kurzgeschichten bei seiner Schreiberei heraus, skurril und verdreht, ein wenig Kabarett dabei. Macht nach dem Motto „Alter schützt vor Satire nicht“ zwei Autorengruppen und eine Gruppe bildender Künstler unsicher und stößt beim Deutsch-Bürgertum häufig auf Unverständnis. Treibt sich gern auf offenen Bühnen (darf schon mal Poetry-Slam sein) herum. Gisela WimmerSusanne NazetD. Fuchsberger,Historische Führungen, Reiner BornerHilde Sauer, Autorin, Künstlerin, geb.: 1951 in Heidelberg, wohnht seit 1971 in München, schreibt Kurzprosa, Lyrik, 2006 erschien ihr erstes Hörbuch “Augenblicke”, Lesungen und Vernissagen mit musikalischer Begleitung auf mehreren Bühnen in München.

 

Zu Band VII des „Nymphenspiegel“, 2. Band der Reihe „Die neue Isar“, Das Buch zum Abschluß des Projekts “Isarplan”

Kurzbeschreibung

Im Mittelpunkt des ersten Bandes „Die neue Isar“ steht die Geschichte der Isar-Renaturierung, von den ersten Impulsen in „Mühltal“ und München, bis hin zu den entscheidenden Schritten an beiden Flußabschnitten.

Band 2, der nun als das Buch zum „Isarplan“ kurz vor Abschluß des Projekts in München erscheint, beinhaltet, neben zahlreichen isar-fachlichen, -historischen wie -literarischen Aspekten, auch Beiträge des Wasserwirtschaftsamtes München, beider am „Isarplan“ beteiligten Planungsbüros und der „Isar-Allianz“ sowie zum „Forum neue Isar“, in einer Gesamtdarstellung. Hier werden Details und Hintergründe erläutert, bereits weitere Perspektiven angedeutet, nicht nur im Hinblick auf Isar-Renaturierungsmaßnahmen in München oder außerhalb der Stadt, sondern auch hinsichtlich Bürgerbeteiligung, Transparenz und Dialog bei solchen oder ähnlichen Projekten. Die Beiträge der beteiligten Referate der LH München folgen in dem Anfang 2012 erscheinenden 3. Band dieser Reihe.

Die fachlichen Autoren dieses Bandes sind: Prof. Josef Reichholf, Dr. Klaus Arzet, Dr. Nico Döring, Heribert Zintl, Rolf Renner, Franz Speer, Winfried Jerney, Irene Burkhardt, Klaus Bäumler und andere.

Er enthält zudem literarische Texte von OB Christian Ude, Boris und Helmut Ruge, Konstantin Wecker, Sitka, Miki Sakamoto, Dr. Franz Jakob, Franz Huber, Georg Jochum, sowie einigen weiteren Autoren.

 

Die 27 Autor(inn)en von Band 2 „Die neue Isar“

Christian Ude, seit 1993 Oberbürgermeister Münchens. Gelernter Redakteur und Rechtsanwalt, Autor satirischer Bücher und Herausgeber von Sachbüchern über Stadtentwicklung, Wohnungspolitik und Daseinsvorsorge. Wurde wiederholt zum Präsidenten des Deutschen Städtetags gewählt. Dr. Klaus Arzet, geb. 1957 in Freiburg/Brsg., seit 2003 Leiter des Wasserwirtschaftsamt München, einer technisch-naturwissenschaftlichen Fachbehörde im Bereich des Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Studium der Hydrologie und Limnologie in Freiburg, seit 1983 in der bayerischen Wasserwirtschaft in verschiedenen Funktionen tätig, zunächst beim damaligen Bayerischen Landesamt für Wasserwirtschaft, später bei der Regierung von Oberbayern. Miki Sakamoto, M. A., richtete als Japanerin aus Anlaß des 750-jährigen Stadtjubiläum Münchens ihren fernöstlichen Blick auf die Weltstadt mit Herz. Die Befunde enthält ihr Buch Münchner Freiheit (Herbig Verlag, München 2007). Diesem ist die ‚Isarfahrt’ (in einer durch die Autorin überarbeiteter und komprimierter Form) entnommen. Die Autorin und Lyrikerin schreibt Gedichte, die auch in der renommierten Literaturzeitschrift Akzente erschienen sind, und Artikel für diverse Journale, wie aviso, die Zeitschrift des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Ihr neuestes Buch Die Kirschblütenreise (Nymphenburger Verlag, München 2011) behandelt den Wandel Japans vom Ende der Abschließung Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg. Sie schätzt die Isar, die sie von vielen Touren und Fahrten mit dem Schlauchboot kennt. Seit ihrem Studium der Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München lebt sie in Oberbayern. Josef H. Reichholf, Prof. Dr. rer. nat., ist Biologe und Autor zahlreicher Sachbücher, die insgesamt in bisher 15 Sprachen erschienen sind. Sein Buch Stadtnatur (oekom Verlag, München 2006) behandelt das erstaunlich reichhaltige Leben von Tieren und Pflanzen in München und in anderen Großstädten. Er lehrte 30 Jahre lang ‚Naturschutz’ und ‚Gewässerökologie’ an der Technischen Universität München. An der Isar und ihrer Renaturierung zum Wildfluß forschte er intensiv über mehr als zwei Jahrzehnte. Das bisher bereits Erreichte hält er beispielgebend für Europa und darüber hinaus. Für seine wissenschaftliche Prosa wurde er 2007 mit dem Sigmund-Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet. Dieter Janecek, Landesvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen, Landesverband Bayern, Katharina Schulze, Vorsitzende des Kreisverbandes München Bündnis 90/ Die Grünen, Konstantin Wecker, am 1. Juni 1947 in München geboren, Taufname Konstantin Alexander, Eltern Alexander und Dorothea Wecker, Keine Geschwister, 1953 erster Klavierunterricht, später auch Geige und Gitarre, 1955-1960Knabensopran im Rudolf-Lamy-Kinderchor, Solist bei Plattenaufnahme der Filmmusik „Heimat, deine Lieder“, Mitwirkung in einer Kinderoper von Britten (Staatstheater am Gärtnerplatz, München), Ab 1959/60 erste Ausreißversuche von daheim – Ideal vom Leben als „freier Dichter“, 1968 erste Soloauftritte in der Kleinkunst-Szene, 1969 Abitur am Theresien-Gymnasium München, Musikhochschule München, 1970 Universität München: Studium der Philosophie und Psychologie, 1971 Gründungsmitglied der Rock-Soul-Gruppe „Zauberberg“, 1972 Annas und Substitut Judas bei der deutschsprachigen Tournee von „Jesus Christ Superstar“, Filmrolle im Fernsehfilm „Die Autozentauren“ (Regie: Chuck Kerremans), 1972-1974 Pianist und Arrangeur in Tonstudios, Schauspieler in Sexfilmen, (…) 1973-1975 Musik für die Stücke „Frauenpower“, „Terror“ und „Viva Italia“ des Theaterkollektivs „Rote Rübe“, 1973 April: Erste LP „Die sadopoetischen Gesänge des Konstantin Amadeus Wecker“ (Ariola), Mai: Erste Auftritte in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, 1974 Zweite LP „Ich lebe immer am Strand“ (bis 1987 alle Tonträger bei Polydor), Gründung der Gruppe „Team Musikon“, 1975 Mitproduzent der LP „Mario Lehner“ (Polydor), Erste Live-LP „Ich singe, weil ich ein Lied hab’ – live im Onkel Pö“, 1976 LP „Weckerleuchten“, Mitproduzent der LP „Werd’ ich noch jung sein, wenn ich älter bin“ von Reiner Schöne (Polydor), Erste Deutschlandtournee, 1977 LP „Genug ist nicht genug“ (mit „Willy“), Deutscher Kleinkunstpreis, Liederpfennig am Rundy Ring, „Stern des Jahres“ der „Abendzeitung“ München1978 Deutscher Schallplattenpreis für „Genug ist nicht genug“, Große Deutschlandtournee, Eigenes Tonstudio in Eching, LP „Eine ganze Menge Leben“, (…) Ernst-Hoferichter-Preis,1980 Konzerte in Holland und Skandinavien, Buch „Man muß den Flüssen trauen“, (Ehrenwirth, später Tb. Rowohlt), Übersiedlung mit Musikern und Freunden in die Toscana . Dort Einrichtung eines Tonstudios, (…) 1982 LP „Das macht mir Mut“, LP „Wecker“, Filmmusik „Die weiße Rose“ (Regie: Michael Verhoeven), Mitwirkung bei der Konzertreihe „Künstler für den Frieden“, (…) Konzert zur 200-Jahr-Feier des Englischen Gartens in München mit ca. 150 000 Zuschauern, LP/CD „Stilles Glück, trautes Heim“, Hauptrolle im ZDF-Kurzfilm „Deutsche Redensarten und ihr Ursprung: Jemandem einen Korb geben“ (Buch und Regie: Peter Reichelt und Gerhard Thiel), (…) SWF-Liederpreis für „Die Ballade von Antonio Amadeu Kiowa“, (…) 1995Titelmusik und Rolle (Folge „Münchner Freiheit“) in der SAT 1-Serie „Kriminaltango“ (Regie: Peter Fratzscher), Große Tournee des „Konstantin Wecker Quartetts“, Kurt-Tucholsky-Preis 29.11., (…) Die ganze Biographie sowie Kontakt: über: www.wecker.de, www.hinter-den-schlagzeilen.de. Rolf Renner, Koordinator der Isar-Allianz, geb. 8. 5. 1938 in Ludwigsburg/Württemberg, Betriebswirt im Ruhestand, zuletzt als freiberuflicher Industrieberater tätig. Kam über den Kanusport (seit 1957) zum Naturschutz und wurde, mit dem Wechsel nach München (1966) vom Paddelboot aus mit den Problemen der alpinen Gewässer und damit auch mit jenen der Isar konfrontiert. Seit Beginn der Diskussion um die Umgestaltung der Isar – zunächst in der Initiative Mühlthal dann in der Isar-Allianz – aktiv tätig. Die Koexistenz von Naturschutz und Naturnutzung betrachtet er dabei als seine vorrangige Aufgabe. Diese verfolgt er nicht nur in den verschiedenen Flußallianzen (bayernweit), sondern auch als Ressortleiter Umwelt und Gewässer im Bayerischen Kanu-Verband. Dr. Nico Döring, Mitbegründer, Sprecher und ehem. Koordinator der Isar-Allianz, geb. 1957, gilt, gemeinsam mit Franz Meier, als eigentlicher Urheber und Initiator des „Isarplan“ in München. Er studierte Zoologie und Botanik in Salzburg und Wien, beendete das Studium mit einer Promotion über embryonale Organentwicklung. Zunächst arbeitete er in der Forschung am „Max Plank Institut“. Die „Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege“, an der er über viele Jahre als Referent freiberuflich tätig war, bot ihm den beruflichen Einstieg in die Naturschutzarbeit. Er wechselte zum „Landesbund für Vogelschutz“, wo er die Abteilung Ökoplan aufbaute und führte, die zielgerichtet naturverträgliche Nutzungskonzepte ausarbeitete. Anfang der 90er Jahre plante und leitete Nico Döring das integrative Regenwaldschutzprojekt „Quetzal“ vor Ort in Guatemala. 1993 gründete er die „Isar-Allianz“, ein Zusammenschluß von Verbänden und Initiativen, die er als Koordinator und Pressesprecher über zehn Jahre führte und nach wie vor projektbezogen unterstützt. Von 1993 bis 1995 war er Mitglied des Naturschutzbeirates bei der Regierung von Oberbayern. Zurzeit plant er einen weiteren Schritt bei der Renaturierung der Isar und widerspricht damit allen, die den aktuellen Zustand als Endergebnis sehen. Franz Speer, Mitbegründer der Isar-Allianz 1993 und seit 2008 stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Rettet die Isar jetzt“, geb. 1947 in Lenggries, Dipl.-Ing. der Landespflege (TU München-Weihenstephan), von 1977-1979 im Landschaftsarchitekturbüro Prof. Kagerer, Ismaning tätig. 1979 bis 1981 zusammen mit Prof. Dr. Kaule das Landschafts- sowie das Artenschutzprogramm für das Saarland erarbeitet. Von 1981 bis 2009 hauptamtlich im Referat für Natur- und Umweltschutz in der DAV-Bundesgeschäftsstelle tätig. Von 1978 bis 2003 Mitglied im DAV-Umweltausschuss und von 1981 bis 2011 stellv. Mitglied im Präsidium der Bayerischen Akademie für Naturschutz (ANL). Ralf Sartori, 1962 in München geboren; die Isar begleitete immer wieder seine Kindheits- und Jugendjahre. Dann traten Spree und Berliner Landwehrkanal von 1982 bis `94 in sein Leben. 1998 öffneten sich die Stadtkanäle für ihn in die Lagune Venedigs, wo er ein Jahr lang lebte, um zu schreiben und 2005 ein weiteres Jahr in Puglia (Süd-Italien). Die Zeiten dazwischen lebte er wieder in München. Ralf Sartori (mit bürgerlichem Namen: Gleixner) ist Mitbegründer des „Forum neue Isar“ und Herausgeber dieser Buchreihe, ehemals freiberuflich tätiger Landschaftsgärtner, seit 1994 Tangolehrer, -Tänzer, Veranstalter, Film- und Fernseh-Choreograph, Autor und Auftrags-Photograph, zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter vier über den argentinischen Tango, die teilweise in mehreren Sprachen erschienen sind. Seine Bücher wurden im Spiegel, in der FAZ, der Süddeutschen Zeitung, der AZ, dem Berliner Tagesspiegel, dem Münchner Merkur und vielen anderen Blättern besprochen. 1995 initiierte er das „Nymphenspiegel Kultur Forum München“, das er seitdem koordiniert und leitet. Seinen Lebensunterhalt verdient Ralf Sartori derzeit hauptsächlich mit Privatunterricht in Argentinischem Tango sowie als Photograph, der engagiert werden kann, um die unterschiedlichen und teilweise auch verborgenen Facetten eines Menschen ins Licht und Bild zu setzen, sie künstlerisch zu inszenieren. Dr. Franz Jakob, studierte Geologie und Paläontologie in Erlangen. Angeregt durch einen Rundfunkbericht über die bahnbrechenden Erfolge der Luftbildarchäologie (Das unterirdische Bayern von Otto Braasch und Rainer Christlein) änderte er das Thema seiner Diplomarbeit (ursprünglich Braunkohle in Wackersdorf) und verfolgt seitdem das Thema Luftbildgeologie. Spezialgebiet ist das Erkennen von Naturgefahren (Hangrutsche, Bergstürze, Muren, Hochwasser) im alpinen Raum mit Mitteln der Fernerkundung. Parallel zum Studium erfolgte ein breites Studium Generale mit Schwerpunkt Philosophie. Die berufliche Laufbahn startete in einer Luftbildfirma bei Weilheim. Bei einem Forschungsvorhaben am damaligen Geologischen Landesamt in München ereignete sich eine zweite entscheidende Wende. Damals rief die Ausweisung von Deponiestandorten heftige Bürgerproteste hervor. Aufgabe war es ein Standortsuchverfahren zu entwickeln, das den Belangen aller beteiligten Akteure Rechnung trug. Die Beschäftigung mit dieser komplexen Aufgabenstellung führte im Laufe der folgenden Jahre zur Entwicklung einer Informationsarchitektur für die Bürgergesellschaft. Die bevorzugte Berufsbezeichnung lautet seitdem Informationsarchitekt. Gegenwärtig ist die Umsetzung dieser Utopie im Rahmen mehrerer Pilotprojekte im Gange. Nebenbei bietet die eigene Luftbildfirma die Gelegenheit zu zahlreichen Erkundungsflügen über das bayerische Oberland. Franz Huber, Jahrgang 1947, Raumbezüge und Roadmaps. Irene Burkhardt, Studium der Landespflege an der TU München-Weihenstephan. 1978-88 Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Landschaftsökologie. Von 1988 bis 1991 Anstellung am Planungsreferat der Stadt München: Vorbereitung und Durchführung des städtebaulichen und landschaftlichen Ideenwettbewerbes „Nachnutzung Flughafen München-Riem“ unter dem Gesichtspunkt „Nachhaltige Stadtentwicklung“ und Vorbereitung weiterer Wettbewerbe. Nachfolgend eine ökologische Beratung für die Entwicklungsmaßnahmen Riem in der freien Berufstätigkeit. Im Jahr 1990 Gründung des Planungsbüros in Freising, dem 1994 die Niederlassung in Leipzig folgte. Im Jahr 2001 zog das Büro von Freising nach München/Pasing um. Folgende Tätigkeiten sind neben den Arbeiten an Projekten zu nennen: Vorbereitung und Vorprüfung von Wettbewerben sowie in Preisgerichten, Lehrauftrag „Stadt- und Landschaftsökologie“ für das Referendariat der Obersten Bayerischen Baubehörde an der TU München, Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung, 1989-2003. Ergänzt durch „Umweltbelange in der Bauleitplanung“, 2002-2003. Lehrauftrag „Entwurfsminiaturen“ an der Fachhochschule Freising-Weihenstephan, Wintersemester 2008-2010. Durchführung von eintägigen Stegreifübungen in den davorliegenden Jahren. Von 1995 bis 1999 Mitglied der Beratergruppe „Stadtgestalt und Ökologie“ für die Entwicklung der Messestadt Riem, im Auftrag der Landeshauptstadt München. In den Jahren 1998 bis 2004 Vorsitzende der Landesgruppe des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) in Bayern. Seit 2005 Stellvertreterin bzw. Mitglied des Naturschutzbeirates beim Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Seit 2007 im Vorstand Freunde der Landschaftsökologie e.V.. Seit 2008 im Vorstand des Deutschen Werkbund Bayern e.V.. Eintrag in die Stadtplanerliste der Bayerischen Architektenkammer 2008. Mitglied der Vertreterversammlung der Bayerischen Architektenkammer seit 2008. Heribert Zintl, geb. 1932 in München, studierte in München und Tübingen Zoologie, Botanik, Chemie und Geographie. Er war Gymnasiallehrer für Biologie, Chemie und Erdkunde zunächst in Mindelheim und dann von 1965 bis 96 in Lenggries. Im Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen liegt ihm seit den Aufenthalten während seiner Jugendzeit in Ascholding das Isar-Ökosystem besonders am Herzen. Viele Beobachtungen macht er vom Boot aus. Er regte das Verfahren „Kiestrift durch den abgesenkten Tölzer Stau“ und den Zusammenschluß „Tölzer Moorachse“ an. Die Fluß-Seeschwalbe und den Gänsesäger konnte er als Brutvogelarten in Bayern retten. Er gründete die Kreisgruppe des Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) und war Mitglied der Naturschutzbeiräte am Landratsamt und bei der Regierung von Oberbayern und gehört derzeit noch dem Jagdbeirat am Landratsamt an. Er ist Mitglied beim LBV, Bund Naturschutz, in der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern und im CSU-Umweltkreis. Zintl nimmt an Monitoringprojekten teil, spricht zu Ausstellungen in Schulen, leitet Exkursionen und führt durch das Hohenburger Schloß bei Lenggries. Er versucht seit Jahrzehnten, den Mechanismus des äußerst komplizierten spontanen Materialwechsels bei den Larven einer Köcherfliegenart aufzuklären. Georg Jochum, Studium der Soziologie in München, Mitarbeiter im Deutschen Museum und Lehrbeauftragter an der TU München, Verfasser verschiedener Artikel zu soziologischen und kulturtheoretischen Themen. Beschäftigt sich insbesondere mit der Geschichte der humanen Entgrenzung und Öffnung der Welt und sucht nach Wegen einer reflexiven Begrenzung der menschlichen Gestaltungsmacht.Thomas Köster, Park-Verwalter des Englischen Gartens. Winfrid Jerney, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt, wurde im Auftrag der LH München vom Februar 2000 bis April 2004 „Bau- und landschaftsplanerischer Berater der Bauoberleitung“ für die Renaturierung der Isar vom Großhesseloher Wehr an der südlichen Stadtgrenze bis hinein in die Innenstadt zur Braunauer Eisenbahnbrücke. 2. Preis-Trägerin im „Realisierungswettbewerb Isarplan“, München im Jahr: 2003, Auslober: Wasserwirtschaftsamt München. Klaus Bäumler, geb. 1941 in München; Jurastudium in München, 1978 – 2005 Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, 1978 – 2008 im Ehrenamt Vorsitzender Bezirksausschuß Maxvorstadt, Mitglied im Politischen Beirat für das NS-Dokumentationszentrum München, Mitarbeit im Programmausschuß des Münchner Forums e.V., im Fachbeirat für Politische Bildung der Volkshochschule München, im Vorstand der Freunde der Residenz München e.V. und der Montgelas-Gesellschaft für bayerisch-französische Zusammenarbeit, in der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landeskultur, Mitarbeit am Digitalen Historischen Lexikon Bayerns, Engagement in Fragen der Münchner Stadtplanung, der Münchner Kultur-, Stadt- und Zeitgeschichte. Publikationen auf diesem Gebiet, 1985 Gründung des „Gemeinsamen Arbeitskreis Isar“ der CSU-Kreisverbände München-Schwabing, Freising und München-Land; Initiative „Radwandern an der Isar von der Quelle bis zur Mündung“, Mitarbeit in der „Isar-Allianz“ und der „Notgemeinschaft Rettet die Isar jetzt e.V. Albrecht Vorherr, ehemaliger Kastellan von Schloß Nymphenburg, Künstlerische Praxis: abstrakte Malerei, Lesungen und Performances, sonic music, orientalische Kalligraphie. Berufliche Praxis: Kunstpädagoge, Themenschwerpunkt Kunst- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts.Doris Fuchsberger, geb. 1961 in München, Historikerin aus Leidenschaft, Schwerpunkte: Münchner Stadtgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts in Altbayern. Markus Epha, geb. 1965 in München, lebte in Wien und wohnt in Berlin. Über stehende, bewegte, fließende und fehlende Gewässer arbeitete er in Wort und Bild und Film. Wilhelmine Habicher, geboren am 31. 03. 1927 in Mals (Südtirol). „Ich besuchte die italienische Volksschule und zugleich die „Katakombenschule“ (verbotenes Lernen der deutschen Muttersprache während der Faschistenzeit), um nicht nur die Staatssprache, sondern auch die Muttersprache zu beherrschen. Im Schuljahr 1944/ 45 wurde ich als Hilfslehrerin eingesetzt und unterrichtete bis zu meiner Heirat 1954 in ein- und zweiklassigen Bergschulen. Nachdem unsere fünf Kinder erwachsen wurden, füllte ich meinen Freiraum mit neuen Beschäftigungen. Ich versuchte der „Mundart“ Gewicht zu verleihen und übte mich im Schreiben von Mundartgedichten. Inzwischen sind drei Bücher erschienen. Auch die Hochsprache reizt mich, bin hierin aber nur Autodidaktin.“ Helmut Ruge, 1940 in Stuttgart geboren, 1941-1960 in Baden aufgewachsen (Villingen-Schwenningen, Baden-Baden), 1960-66 Studium der Soziologie und Psychologie an der FU-Berlin – Abschluss mit Diplom, 1963 Mitbegründer des Berliner Studentenkabaretts- „Die Hammersänger“, zahlreiche Tourneen in Deutschland und der Schweiz, 1968 Umzug nach München, dort hängen geblieben und begeisterter „Zuagroaster“ (Zugereister) geworden, ab der Zeit Kabarett als Beruf, 2 Jahre im Duo mit Jörg Hube (1970-1972) – dann Solo, Später wieder Duo mit Dick Städter (ehemals „Floh de Cologne“) bis 1988 – seither wieder unterwegs als Solist. Preise für seine kabarettistische Unruhe-Stiftung: Deutscher Kleinkunstpreis, Münchner Kabarett-Preis, Schwabinger Kunstpreis, AZ-Stern des Jahres Bronzemedaille beim New-Yorker Filmfestival für seine Comedy-Serie „Die Scheinfamilie“. Fernsehen und Funk: 10 Jahre Co-Autor von „Notizen aus der Provinz“ mit Dieter Hildebrandt (ZDF), „Nachschlag“ – ARD-Serie, Ruge als schwäbischer Fenstergucker. 35 Sendungen „Dreizack“ – satirische Fernseh-Sendung im III. Programm des WDR, Autor und Darsteller, gemeinsam mit „Floh de Cologne“. „Hammer und Stichel“, Funk-Serie – 10 Jahre auf WDR II mit Hanns Dieter Hüsch als Partner, Ottis Schlachthof“ – mehrere Auftritte seit 2005. Theaterstücke: 10, darunter „Weihnachten an der Front“, Theaterstück von Jérôme Savary und Helmut Ruge, Uraufführung am Hamburger Schauspielhaus, zwei Rockmusicals, darunter „Abflug“ für das Theater der Jugend – München, letztes Stück: Baden rebelliert – ein Stück über die Badische Revolution, gespielt – Open-Air -in 20 badischen Städten.

Helmut Ruge ist ein Tänzer
Zwischen Tag und Traum, Nacht und Not
Ohne Netz und ohne Rückendeckung verfolgt er
Mit List und Lust die Tragikkomödie Mensch.
Hanns Dieter Hüsch

Boris Ruge übt seinen Beruf als Musiker, Schauspieler und Lehrer seiner beiden großen Leidenschaften seit über 15 Jahren aus. Als Sohn des Theaterschöpfers und Satirepoeten Helmut Ruge ist er mit der Bühne aufgewachsen. Ausbildung an der Ecole Internationale de Teatre Jacques Lecoq in Paris und am Richard Strauss Konservatorium, München und an der Scuola Internazionale della Creazione Teatrale in Padua wo er sowohl Schüler als auch später pädagogischer Assistent und Lehrer für Stimme und Musiktheater war. Ausgezeichnet u.a. beim Tollwoodfestival, München und beim Scharfrichterpreis, Passau. Am Banff-Center-for-the-Arts in Kanada erhielt er ein Stipendium für seine Musik. Konzerte, Performances, Regie und musikalische Leitung in Deutschland, Italien, Frankreich, England, Kanada und USA. Lebte fünfeinhalb Jahre in Italien spielte Konzerte und Theater, unterrichtete Stimme und Musiktheater und Theaterkreation nach Jaques Lecoq. In Padua, der Geburtsstadt der Comedia dell´Arte, studierte und spielte er intensiv Maskentheater, u.a. mit Teatrolarven.Lebt jetzt wieder in München, spielt, tourt und unterrichtet, momentan auf Tour mit seinem Solo-Konzert „Großstadtblues“. Sitka, ein alter Schwabinger, früher „Krawallgitarrist“ und „Volksmusikrebell“, spielt Begleitgitarre bei der Gruppe „Gari-Gari“.
Peter Paul Althaus, Schwabinger Dichter

 

Zu Band VIII des „Nymphenspiegel“, 3. Band der Reihe „Die neue Isar“, Das Buch zum Isarplan, Teil 2

 

Kurzbeschreibung

Band 3 ergänzt die bisherige Darstellung des Projekts „Isarplan“ noch um die Fachartikel der betreffenden drei Referate der Landeshauptstadt München.

In allen Bänden werden Details und Hintergründe erläutert, weitere Perspektiven vorgestellt, nicht nur im Hinblick auf die Münchener Isar, sowie bezüglich Bürgerbeteiligung, Transparenz und Dialog bei solchen oder ähnlichen Projekten.

In diesem Sinne begleitet die gesamte Reihe „Die neue Isar“ den Fluß auch künftig, weit über die bisherige Trilogie hinaus, quer durch sämtliche Themenfelder und Literatur-Gattungen mäandrierend, umfassend, interdisziplinär, ganzheitlich und fortlaufend alsBuchfluß, mit natur- und geisteswissenschaftlichen, historischen, journalistischen und literarischen Texten. Dadurch stellt sie einen stetig wachsenden, nie dagewesenen Wissenspool zu sämtlichen Isar-Aspekten dar, in dem auch gesellschaftliche und künstlerische, ihren Platz finden. Somit ist dieser 3. Band ein weiteres Standardwerk für Isarliebhaber innerhalb der den Fluß begleitenden Isarbuchreihe, die etwa alle 10 Monate mit einem weiteren Band erscheint.

 

Die 19 Autor(inn)en von Band 3 „Die neue Isar“

Prof. Susanne S. Renner, Botanikerin und Evolutionsbiologin, Direktorin der Botanischen Staatssammlung und des Botanischen Gartens München, Professorin für systematische Botanik und Mykologie an der Ludwig-Maximilians Universität. Dr. Franz Schuhwerk, Kurator an der Botanischen Staatssammlung München und Mitinitiator des Projektes „Flora von München“, Philip WellerExekutivsekretär der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD), Benedikt MandlTechnischer Experte für Public Participation und Kommunikation der IKSD; Sektretariat der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau, Vienna International Centre, Wagramer Straße 5, 1220 Wien. Dipl.-Ing. Walter Binder, (siehe Beschreibung in  Band 1 „Die neue Isar“),Referat für Gesundheit und Umwelt der LH MünchenReferat für Stadtplanung und Bauordnung der LH MünchenBaureferat der der LH MünchenDr. Konrad Altmann, Physiker, ist Enkel des Stadtoberbaurats Aquilin Altmann, der an der Begradigung und Kanalisierung der Isar, anfangs des Jahrhunderts, maßgeblich beteiligt war, ebenso am Bau des Kabelstegs zwischen Praterinsel und Müllerschem Volksbad. Zum 25-jährigen Dienst-Jubiläum (etwa 1925) erhielt er von seinem Kollegen E. Stecher das in diesem Isarband abgedruckte Gedicht „Der letzte Eisvogel“. Es beschreibt sehr anschaulich die damaligen Eingriffe an der Isar und zeigt vor allem, daß es auch damals schon Kritik und Widerstand, sogar innerhalb des Flußbauamtes selbst, gegen solch massive Maßnahmen an der Isar gab. Sein Enkel Dr. Konrad Altmann hat der Redaktion freundlicherweise dieses Gedicht zu Verfügung gestellt.  Aquilin Altmann wurde am 1. Oktober. 1874 als Sohn eines Lehrers in Altenmarkt nördlich des Chiemsees geboren. Er studierte Ingenieurbau und trat dann in die Dienste der Stadt München ein. Zunächst war er mit Planungen der Erweiterung der Abwasserkanalisierung befaßt. Er machte jedoch schnell Karriere und stieg zum Vorstand der Abteilung für Wasser- und Brückenbau auf. In der Begradigung und Kanilisierung der Isar und dem dadurch ermöglichten Kraftwerksbau, sah er erhebliche technische und wirtschaftliche Vorteile. An den dadurch verursachten Verlusten natürlichen Lebensraumes schien er damals weniger gedacht zu haben, weshalb ihm in dem Gedicht von seinem Kollegen vorgehalten wird, den letzten Eisvogel aus den Isarauen vertrieben zu haben. Dr. Nico Döring, (siehe Beschreibung in  Band 1 und 2 „Die neue Isar“), Reinhard Falter, geb. 1960, Studium der Geschichte und Philosophie, Gründer und Leiter des Instituts für naturphilosophische Praxis, war von 1990-94 Sprecher der Initiative Mühltal. Danach Rückzug aus der Politik wegen zunehmender Unfähigkeit, die Lügen und Dreistigkeit der professionellen Naturzerstörer und ihrer politischen Helfer in allen Parteien, gerade auch der nicht mehr prinzipiell wachstumskritischen Grünen oder gar der halbherzigen Sozialdemokraten mit ihrem „entschiedenen sowohl als auch“ (Zitat Ude) anzuhören, ohne ausfällig zu werden. Hans Rehm, (auf die Frage, was er gerne über seine Person im Autorenverzeichnis stehen haben möchte) „Ich bin in Schwabing geboren, empfinde mich als Schwabinger, zugleich auch als Münchner. Ich bin Indianer, weil ich es sein will, Bayer, weil ich so auf die Welt gekommen bin, und Deutscher, weil ich es sein muß – oder soll (lacht).“ Während der Monate, in denen Hans in seinem Tipi an der „Oberen Isar“ lebt, betreibt er indianisches Kunsthandwerk, fertigt Moccasins und diverse Lederbekleidungsstücke, hauptsächlich Hosen aus Hirschleder, alles in einzigartiger Qualität, sowie verschiedenste indianische Objekte. Auch Willy Michl beispielsweise, mit dem Hans schon seit langem befreundet ist, läßt sich Teile seiner Kleidung immer wieder von ihm fertigen, so wie manch andere Kenner seiner Kunst. Bei Interesse an seinen Arbeiten kann der Kontakt zu ihm über die Redaktion ermöglicht werden: allerdings nur zwischen Oktober und April, denn ein Handy gehört für Hans nicht zu seiner indianischen Lebensweise am Fluß, Tatjana Kerschbaumer, geboren am 17. Juli 1990 in Tegernsee. Abitur 2009 am Gymnasium Miesbach. Seit 2009 Studium der Kommunikations- und Politikwissenschaft an der LMU München. Arbeit als freie Journalistin. Sabrina Schwenger, Freie Redakteurin/ Journalistin, Schriftführerin des Vereins „Flößerstraße e.V.“ Dieser gemeinnützige Verein möchte das uralte, aber vom Aussterben bedrohte Handwerk der Flößerei mit seinen Traditionen und Bräuchen nicht in Vergessenheit geraten lassen. Der Verein will dies mit Veranstaltungen, Schriftwerken und Produkten sowie einer Herausgabe eines Führers für Radler, Wanderer und Automobilisten erreichen. Der Sitz des Vereins ist Wolfratshausen, die Vorsitzende ist Gabriele Rüth. Ralf Sartori, (siehe Beschreibung in  Band 1 und 2 „Die neue Isar“), Heribert ZintlAlbrecht VorherrDoris FuchsbergerHelmut Ruge, (siehe Beschreibungen in den vorangegangenen Bänden von „Die neue Isar“)

 

Zu Band IX des „Nymphenspiegel“, 4. Band der Reihe „Die neue Isar“, Das Buch zum Isarplan 2.0, das Nachfolgeprojekt der LH München

Kurzbeschreibung

Band 4 dokumentiert und hinterfragt die Vor-Überlegungen zum Isarplan 2.0, dem Nachfolgeprojekt, dessen avisierte Strecke vom Deutschen Museum bis zum Maximilanäum reicht, und geht dabei den Fragen nach, wie natürlich, wie urban dieses Herz Münchens werden soll, mit wieviel echter Transparenz und Bürgerbeteiligung dabei bisher zu rechnen sei.

Auch dieser Band bezieht – wie alle anderen der Buchreihe – die Gesamt-Isar thematisch ein, diskutiert grundsätzliche Fragen, die für andere Flüsse und Kommunen gleichsam von Belang sind – wie vor allem das Vorhaben, im Zuge der sog. Energiewende die Wasserkraft-Nutzung an bayerischen Flüssen weiter auszubauen, und spannt so den Bogen von flußfachlichen, historischen und journalistischen Beiträgen über literarische – zu geisteswissenschaftlichen Texten. Damit ist auch Band 4 wieder ein unvergleichliches Standardwerk für alle Fluß- (insbesondere Isar-) Liebhaber: mit Texten u.a. von Siegfried Benker (Fraktionsvorsitzender der Münchner Grünen), Reinhard Falter (Gründer und Leiter des Instituts für naturphilosophische Praxis), Dr. Betina Best (Kunsthistorikerin), Silvia Rothe (Dokumentarfilmerin), Peter Klimesch (Isarbuch-Autor), Dr. Josef Paukner (Arbeitsgemeinschaft bayerischer Fluß-Allianzen, Georg Jochum (Soziologe), Helmut Ruge (Kabarettist), Tatjana Kerschbaumer, Doris Fuchsberger und Ralf Sartori.

Neben dem ausführlichen Bericht zum aktuellen Stand der Planung beim Isarplan 2.0, bilden die bisher unveröffentlichten Isarbilder der international renommierten Photographin Helga Fietz einen weiteren Höhepunkt dieses Bandes. Mit Siebzehn, in den Goldenen Zwanziger Jahren, ging sie nach Berlin, wo sich die internationale künstlerische Elite und die Flüchtigen der russischen Oktoberrevolution begegneten. Dort machte sie ab 1924 in der Photographenschule des Lette-Vereins zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts eine Ausbildung zur Photographin. Später portraitierte sie zahlreiche Künstler wie z.B. Max Beckmann und als nach dem Krieg die Künstlergruppe ZEN’49 in München den künstlerischen Neubeginn startete, gehörte auch Gerhard Fietz, ihr damaliger Mann zu den Begründern, deren Mitglieder Helga Fietz ebenfalls portraitierte. Ihre Isar-Photos sind nun zum ersten Mal überhaupt publiziert, in dieser Nymphenspiegel-Ausgabe. Weitere Bilder folgen in Band 5 Die neue Isar.

 

Die 16 Autor(inn)en von Band 4 Die neue Isar

Dr. Bettina Best, Die Kunsthistorikerin macht Ausstellungen zur bildenden Kunst, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer Münchner Galerie und hält an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Vorlesungen in Kunstgeschichte. Georg Jochum (Vita bereits im Zuge der anderen Isar-Bücher dargestellt). Michael Angermeier (Flößermeister in Wolfratshausen bei München). Helga Fietz ging mit Siebzehn, in den Goldenen Zwanziger Jahren, nach Berlin, wo sich die internationale künstlerische Elite und die Flüchtigen der russischen Oktoberrevolution begegneten. Dort machte sie ab 1924 in der renommierten Photographenschule des Lette-Vereins zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts eine Ausbildung zur Photographin. Später portraitierte sie zahlreiche Künstler wie z.B. Max Beckmann und als nach dem Krieg die Künstlergruppe ZEN’49 in München den künstlerischen Neubeginn startete, gehörte zu ihren Mitbegründern auch Gerhard Fietz, deren Mitglieder sie ebenfalls portraitierte. Ihre Isar-Photos sind nun zum ersten Mal überhaupt publiziert, in dieser Nymphenspiegel-Ausgabe. Weitere Bilder folgen in Band 5 Die neue Isar. Siegfried Benker, 55, Fraktionsvorsitzender der Grünen – rosa liste im Münchner Stadtrat seit 1996. Hat im Frühjahr 2009 zusammen mit den Urbanauten den Diskussionsprozess um die Zunkunft der innerstädtischen Isar angestossen. Nachdem Benker sich lange für die Zukunft des Isarstrandes der Urbanauten stark gemacht hatte und eine ganze Reihe von Anstößen zur Aufarbeitung der Münchner Stadtgeschichte gegeben hat, wollte er mit seinem Vorstoß einen Diskussionsprozeß um die innerstädtische Isar einleiten. Das ist nach anfänglichen Widerständen gelungen. Derzeit wird auf Beschluss des Stadtrates eine Rahmenplanung für die innerstädtische Isar gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet. Peter Klimesch, Jahrgang 1940, ist zwar kein geborener Münchner, lebt aber seit über 50 Jahren hier, und zwar als Isarfischer und begeisterter Radler stets in engem Kontakt zur Isar. Bevor er mit einer Zulassungsarbeit über die Münchner Biergärten in den Realschuldienst (Deutsch, Erdkunde, Sozialkunde) eintrat, war er in verschiedenen Funktionen am Theater tätig. Nach seinem Berufsleben begann er sich mit der Isar auch historisch zu beschäftigen, und als Ergebnis seiner Arbeit erschien im August 2011 im MünchenVerlag sein  Buch „Isarlust. Entdeckungen in München“. Das  Kapitel über die Isarinseln erscheint hier in erheblich erweiterter Form. Die Arbeitsgemeinschaft bayerischer Fluss-Allianzen: Sprecher Claire Tranter von der Ammer-Allianz und Dr. Josef Paukner, Sprecher der Donau-Naab-Regen-Allianz, V. i.S. d. P.  Dr. Josef Paukner, Regensburg. Sylvia Rothe, Dokumentarfilmerin aus München, Studium der Mathematik in Berlin, wissenschaftliche Assistentin, verschiedene Jobs in der IT-Branche, seit 2004 Filme für Filmfestivals, Focus: Porträts, Dokumentationen sozialer Projekte, alpine Themen, seit 2011 freiberufliche Filmemacherin. Filme:  2010/2011  Mont – Vom Suchen und Brauchen   2009 Vital etc. / Eine ungewöhnliche Seilschaft, Trento Filmfestival /Italy, Festival der Nationen Ebensee/Austria (Silber), Mountain Filmfestival Bansko/Bulgaria, Mountain Filmfestival Graz/Austria. 2008 Manuel und die Wolkenschafe, Trento Filmfestival/Italy, Filmfestival della Lessinia/Italy (Prize of the Jury), Internationales Bergfilmfestival Graz/Austria, Internationales Bergfilmfestival Tegernsee/Germany, Festival der Nationen Ebensee/Austria (Silver). 2008 Einer trägt das anderen Last, Internationales Bergfilmfestival Tegernsee/Germany (Honourable mention), St. Anton Filmfest /Austria (Honourable mention), Filmfestival “Den Menschen lieben” Auschwitz/Poland (Special Prize “Humanitarian Film”), aktuell:  Recherche für einen Dokumentarfilm über die Geschichte der Isar. Reinhard Falter, (Vita bereits im Zuge der anderen Isar-Bücher dargestellt). Tatjana Kerschbaumer, (Vita bereits im Zuge der anderen Isar-Bücher dargestellt). Ralf Sartori, (Vita bereits im Zuge der anderen Isar-Bücher dargestellt). Dr. Reinhard Ammer, geboren 1951 in Passau, lebt in München. Im Kunst- und Textwerk Verlag ist seine monovokalische Fantasy-Legende „Elfenfeld“ erschienen, geschrieben ausschließlich mit dem Vokal „E“ und einem Misston. Im Laufe des Jahres erscheint „Elfenfeld“ als Hörspiel auf CD. Ammer hat auch das Münchner Calendarium „Herzzreissn“ verfasst, dessen nachtschwarze Geschichten er zusammen mit seinem musikalischen Begleiter Fabrizio Giannuzzi (Mundharmonika) auf Münchner Kleinkunstbühnen präsentiert. Doris Fuchsberger, geb. 1961 in München, Historikerin aus Leidenschaft, Schwerpunkte: Münchner Stadtgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts in Altbayern. Helmut Ruge, (Vita bereits im Zuge der anderen Isar-Bücher dargestellt). Roman Wölk (der Photograph des Titelbildes dieser Ausgabe) nimmt mit seinen beiden Drohnen, die mit verschiedenen Foto- und Filmkameras ausgerüstet sind, seit 3 Jahren Objekte in ganz Deutschland auf. Diese ferngesteuerten bzw. autonom agierenden Flugobjekte mit einer Nutzlast von 300 g (md4-200) bzw. 2 kg (md4-1000) decken den Luftraum zwischen 1 m und 150 m ab. Für Aufnahmen aus größeren Höhen steigt er wie bei diesem Flug am 2. April ins Flugzeug. Eine Verbindung zur Isar besteht durch die Zusammenarbeit mit Dr. Franz Jakob und Dr. Nico Döring (die auch beide schon Beiträge zur Reihe „Die neue Isar“ verfaßt haben), in deren Rahmen bereits einige Film- und Fotoprojekte verwirklicht wurden. Aktuell dokumentiert Roman Wölk die Mauern der Münchner Isar für die Stadt München und für das Deutsche Museum. Hierbei kommt eine Kombination verschiedener Sensor-Plattformen (Stativ, Hochstativ, Drohne und Flugzeug) zum Einsatz.

 

 

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Ralf Sartori
„Nymphenspiegel Kultur Forum München“/
Redaktion und Forum „Die neue Isar“
Tel: 089/ 56 48 38
Mail: nymphenspiegel@aol.com

 

 

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unter www.nymphenspiegel.de und www.tango-a-la-carte.de  

 

 

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