von Nymphenspiegel & Die neue Isar
Alle Termine des Forum neue Isar (einschließlich des allmonatlichen Isar-Stammtisches, der als Offene Kontakt- Informations- und Arbeitsplattform zu sämtlichen Isar-Themen wirkt) sowie des Nymphenspiegel Kulturforum München mit seinem umfangreichen Angebot an Salon-Kultur-Veranstaltungen, Atélier- und Künstlerfesten
Die neue Isar
Buchreihe, Isarforum, Isarveranstaltungen, Isarführungen, Netzwerk
im
Nymphenspiegel-Kultur-Forum München
Offene Musik-, Literatur und Kabarett-Salons, Künstler- und Maleratelier-Feste, Argentinischer Tango
Liebe Freundinnen und Freunde des Nymphenspiegel-Kulturforums sowie des Forum neue Isar,
Seit 2007 wird das regelmäßige Veranstaltungsprogramm des Nymphenspiegels, von 2010 an auch jenes des Forum neue Isar, etwa zweiwöchentlich per Newsletter versandt.
Von September 2011 an bietet nun diese Seite einen Gesamt-Überblick auf den vollständigen Veranstaltungsfächer beider Plattformen für München und Umland, welcher, ständig aktualisiert, hier immer wieder neu zusammengefaßt dargestellt wird.
Die Liste der vergangenen Veranstaltungen finden Sie, ab dem Stichtag des 16. Septembers 2011, unter dem Link www.die-neue-isar.com/kontakt/veranstaltungs-archiv im Veranstaltungs-Archiv.
Nach dem aktuellen Veranstaltungs-Programm, das auf dieser Seite, nach dem kurzen Prolog, dargestellt wird, befinden sich noch die Basistexte zu beiden miteinander verbundenen offenen Foren sowie den ihnen zugrunde liegenden Institutionen. Jene skizzieren all deren Aspekte, Entwicklungen sowie ihre Vorgeschichten. Es lohnt sich also, auch dort einmal reinzuschauen.
Beschriebenes Engagement ist ein gemeinnütziges und stützt sich auf ein immenses Pensum unbezahlter Arbeit. Dabei stellt das umfassende und interdisziplinäre Projekt Die neue Isar etwas bisher völlig Einzigartiges dar; was sicherlich, in etwas anderer Weise, auch für den Nymphenspiegel als Ganzes gilt, in dem Forum & Redaktion Die neue Isar als ein Teil davon eingebettet sind.
Daher bitte ich Euch (Sie), diese Homepage www.die-neue-isar.com sowie auch www.nymphenspiegel.de bei facebook oder mittels anderer Netzwerke zu unterstützen, in allen Formen, die Euch (Ihnen) möglich und angemessen erscheinen. Jede und Jeder, die (der) sich von den Mitmachmöglichkeiten dieser beiden Offenen Plattformen angesprochen fühlt, ist hier eingeladen, kostenlos teilzunehmen. Wenn Sie sich nun für folgende Programme interessieren, empfiehlt es sich durchaus, in der Terminliste öfter einmal nachzusehen, da diese immer wieder kurzfristig noch durch neue und spontan zustande gekommenen Kultursalons und isarfachliche Termine ergänzt wird.
Nun würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns bei einer der nächsten hier angekündigten Veranstaltungen des Nymphenspiegel Kulturforums oder des Forum neue Isar einmal begegnen, bzw. uns wiedersehen würden.
Salve,
Ralf Sartori,
(Nymphenspiegel-Kultur-Forum München/ Redaktion & Forum Die neue Isar)
Der zentrale Veranstaltungsort des Nymphenspiegel Kulturforums
Die meisten der intimen Nymphenspiegel-Kultursalons finden derzeit im Wein Feldmann in Nymphenburg-Neuhausen (Elvirastr. 11) statt: Von den Darbietungen all der außergewöhnlichen Künstler einmal abgesehen, die darin auftreten, sind diese Veranstaltungen, zu denen das Nymphenspiegel Kulturforum München dort lädt, immer auch eine gute Möglichkeit, andere Künstler, wie Musiker(innen) und Autor(inn)en dieses offenen Künstlerkreises zu treffen. Der Ort erinnert an einen typischen Musik-Club in New Orleans. Dabei ist er so überschaubar, daß einem an gut besuchten Abenden die Auftritts-Künstler schon beinahe auf dem Schoß sitzen. All diese Veranstaltungen (mit Ausnahme Offener Bühnen-Abende) kosten einheitlich nur 5 Euro Eintritt, wobei dieser Beitrag, wie immer, vollständig an die jeweiligen Auftrittskünstler geht/ Wein Feldmann, Wein-Ausschank für Stehgäste, die Münchner Künstlerkneipe seit 1929, Elvirastr. 11, Tel.: 089 / 18 13 33, Mail: weinfeldmann@gmx.de, www.wein-feldmann.de. / (Die eigene Arbeit, das Ganze zu organisieren, findet ehrenamtlich statt.)
Die Jazz-Nächte im Rahmen der musikalischen Reihe Blue Note Club veranstaltet der Nymphenspiegel dort in Kooperation mit dem Jazz Club Muenchen e.V.
Der Münchener Isar Stammtisch hingegen trifft sich derzeit etwa einmal pro Monat im Café Tambosi (Hofgarten/ Odeonsplatz). Saemtliche Termine dazu im nachfolgenden Veranstaltungs-Kalender.
Seit April 2012 bieten wir, parallel zu unserem regulären Kulturprogramm für München, in einem kleineren Umfang, auch Salon-Kultur- und Naturschutz-Veranstaltungen im Chiemgau an. Ausführliche Informationen darüber unter dem Programm-Link www.die-neue-isar.com/kontakt/kultur-salon-naturschutz-veranstaltungen-chiemgau.
Der hauptsächliche Veranstaltungsort hierfür ist der Kulturbahnhof Rimsting (Rimsting, Bahnhofstr. 81), in dem wir auch regelmäßig zu Tango-Veranstaltungen und Unterricht in Tango Argentino laden. Mehr dazu unter www.tango-a-la-carte.de/tango-muenchen-das-muenchener-tangoangebot/tango-chiemgau-chiemsee-tango.
Die nächsten Themen & Veranstaltungstermine für München
Freitag, den 18. Mai um 20 Uhr: lädt der Nymphenspiegel unter dem Motto: Wein, Weib, Gesang und Anton an der Gitarre zu einem weiteren Jazz-Konzert mit der Sängerin Julia André und dem akustischen Gitarristen Anton Stürzer, dem Duo Gig, ins Wein Feldmann (Elvirastr. 11). Titel: Der Eine und die André. Mindest-Kostenbeitrag für die Künstler: wie immer 5 Euro.
Sonntag, den 20. Mai, 14 bis 16 Uhr: Das Nymphenspiegel Kulturforum veranstaltet eine Führung im Alten Südlichen Friedhof unter dem Motto „Biedermeier und Belle Époque/ Leben und Tod im alten München“. Münchens erster Zentralfriedhof birgt nicht nur das Massengrab der Sendlinger Mordweihnacht, sondern auch eine Fülle von Dekorationsformen, die München als Kunstzentrum des 19. Jahrhunderts hervorheben. In den Schaupromenaden des Biedermeier und der Belle Époque spiegeln sich Gesellschaft und Mentalität der Stadt. Das Bestattungswesen früherer Jahrhunderte wird bei unserem Spaziergang ebenso beleuchtet wie Grundlegendes zum Steinmetzhandwerk und zur Trauer- und Friedhofskultur der Haupt- und Residenzstadt München. Dabei werden auch einzelne Persönlichkeiten dort näher vorgestellt wie zum Beispiel Joseph Werner. In der Blüte seines Lebens ließ er sich in Bronze portraitieren. Als Inbegriff des lebenslustigen Münchener Künstlers und Geschäftsmanns sehen wir ihn heute noch in Champagnerlaune auf seinem Grabmal uns entgegen lächeln. Treffpunkt Stephansplatz, am Eingang vor der Kirche, KB 5 €.
Donnerstag, den 24. Mai um 20 Uhr
lädt das Nymphenspiegel Kulturforum in Zusammenarbeit mit der Diakonie Hasenbergl zu einem weiteren Konzert der Gruppe “The Vigilance of Gipsy Swing” in die Künstlerkneipe Wein Feldmann (Elvirastraße 11). Bei der Band handelt es sich um sechs junge Sinti aus München. Die jungen Männer im Alter zwischen 15 und 20 Jahren haben sich dem Sinti-Swing in der Tradition Django Reinhardts verschrieben. Sie hatten bislang schon mehrere Auftritte, unter anderem im Jazzclub Unterfahrt oder im Theatron. Auch haben sie schon mit den Großen der Szene wie Bireli Lagrene, Stochelo Rosenberg, Traubeli Weiß und Hänschen Weiß zusammen gejamt. Die Band hat größtes Interesse der Öffentlichkeit auch weiterhin ihr Können und ihren Spaß an der Musik, was sie beides zweifelsfrei in hohem Maße besitzen, zu präsentieren. Der Band-Name „The Vigilance of Gipsy Swing“ bedeutet übersetzt: „Die Wachsamkeit des Sinti Swing“. Denn die Musik steht in einer sehr engen Verbindung zur Tradition und Kultur der Sinti. Der Erhalt der eigenen Kultur und somit auch der eigenen Identität steht für die jungen Musiker an vorderster Stelle und so wollen sie wachsam sein, damit diese bewahrt und gepflegt wird. Sie sind mit dieser Musik aufgewachsen, wodurch sie ein wichtiger Teil ihres Lebens wurde. Nun möchten sie ihren Beitrag dazu leisten, das Gelernte und Gehörte weiterzugeben und zu erhalten. Die Spielfreude und der Spaß an der Musik ist ihnen bei jedem Auftritt anzumerken. Diese Begeisterung springt unmittelbar auf das Publikum über. Sowohl Eigenkompositionen als auch bekannte Stücke runden das Programm ab. Die Besetzung ist folgende: An der Gitarre: Baby Franz, Chekel Franz, Danjeto Weiss, Kurli Meinhard. Am Piano: Perli Petermann. Am Akkordeon: Nando Franz. Unter dem Link www.myspace.com/thevigilanceofgipsyswing gibt es einen Konzert-Mitschnitt der hervorragenden jungen Musiker zur Hörprobe. Wir freuen uns ganz besonders diese Gruppe bei uns zu Gast zu haben, um die Tradition der Gipsy-Swing-Konzert im Nymphenspiegel Kulturforum auf qualitativ hohem weiterzuführen, da bei uns auch schon Ismael Reinhardt und das Michael-Santifaller Quartett gastierten. Die Band „The Vigilance of Gipsy Swing“ wird übrigens unterstützt vom „Projekt Sinti und Roma“ der Diakonie Hasenbergl. Die Beratungsstelle ist eine Anlaufstelle für alle Sinti und Roma, münchenweit. Das Projekt unterstützt junge Sinti und Roma und deren Familien in ihren persönlichen Lebenslagen. Dazu gehört ebenso die Förderung der Kultur und somit auch der Musik, da diese als identitätsstiftend anzusehen ist.
Freitag, den 25. Mai ab 20 Uhr konzertiert das ART JAZZ QUARTET ein weiteres Mal im Wein Feldmann (Elvirastr. 11), im Rahmen der Nymphenspiegel-Reihe Blue Note Club. Das sind – wie immer – Dieter Winter (Alt- und Baritonsaxophon, Klarinette, Floete), Martin Spiegelberg (Trompete, Mellophon), Anton Stürzer (Gitarre), Peter Möltgen (Tuba). Das Ensemble – teils schon vorher als ART JAZZ TRIO unterwegs – debütierte in der aktuellen Besetzung im Herbst 2009. Stilistisch orientieren sich die Musiker am Cool- und Westcoast-Jazz der 50er- Jahre, ohne sich gegenüber anderen Stilrichtungen zu verschließen. Das Repertoire der Band setzt sich zusammen aus Swing-, Modern- und Latin Standards sowie eigenen Kompositionen. Durch die vielfältigen Kombinationsmoeglichkeiten der verschiedenen Blasinstrumente und den Einsatz der Tuba als Bass und Soloinstrument ergibt sich ein abwechslungsreicher, nicht alltäglicher Gruppensound.
Die zwischen diesen Terminen noch bestehende Programm-Lücke wird natürlich nach und nach mit vielen weiteren Veranstaltungen gefüllt.
Dienstag, den 26. Juni, von 20-22 Uhr, geben Gari Gari im Wein Feldmann (Elvirastr. 11) wieder ihr allmonatliches Konzert. Gari Gari sind eine herausragende Balkan-Gruppe, die über ein enormes Repertoir an osteuropäischer Musik verfügt, mit dem virtuosen und unglaublichen Geiger Winny Matthias, Sitka Wunderlich an der Gitarre, der auch als einer der Nymphenspiegel-Autoren im `Schwabing´-Kapitel des Isarplan-Buchs (Teil 1) vertreten ist, mit Sebasian Souchay an der Baß-Balalaika, Jutta Splawinsky am Akkordeon und Bärbel Ernst an der Klarinette. Gari Gari bedeutet in der Sprache der Roma: Brenne, brenne! Und das muß man bei dieser Gruppe, zumindest metaphorisch, ernst nehmen. Denn deren Konzerte zünden Liebhaber slawischer Musik, jener der Roma, rettungslos an! Mindest-Kostenbeitrag für die Künstler: wie immer, 5 Euro.
Freitag, den 6. Juli 2012 um 20 Uhr laden wir zum Großstadt-Blues mit Boris Ruge ins Wein Feldmann (Elvirastr. 11 in München/ Neuhausen). Dann begeben wir uns mit ihm auf einen musikalischen Streifzug durch die Stadt: „ … ein Supermarkt-Schaufenster schaut auf Beton mit Graffiti, woich lieb´ Dich draufsteht…“ Boris Ruge´s Lieder sind Songs aus der Großstadt, sie erzählen davon, was sich wohl hinter all den Türen verbirgt und vom Leben draußen, vor der Tür, auf den Plätzen, Fußgängerzonen und Straßen. Vom abendlichen Lichtermeer und der Einsamkeit im Gewimmel. Vom Kaufrausch, oder davon, wenn die Wirtschaftskrise die Dallmayertasche durch eine Alditüte ersetzt. Die echte Geschichte von einem coolen Jazzclub mit Billardtisch, der einem MacDonalds mit Happy Meal wich. Davon, wenn die Großtadtbewohner täglich auf elektronischen Rolltreppen aneinander vorbeifahren, stumm, schön aufgereiht, auf dem Weg zum nächsten Computer-Angebot. Von Paris, New York, Rom, vom Fortwollen, vom Fortfahren und von den Zugereisten. Von Giorgio, der samt seiner Trattoria von einer Eigentumsbesitzerin aus dem Herzen Schwabings in die Vorstadt vertrieben wurde. Und von der Macht der Liebe, in die man plötzlich rennt, mitten zwischen Zement und Gemenge, „…wie zwei hungrige Tauben, die sich lieben an einer Straßenecke, und sich vermählen lassen von Sergej, dem Straßenkehrer…“.
Freitag, den 13. Juli um 20 Uhr veranstaltet das Nymphenspiegel Kulturforum ein weiteres Konzert mit dem Erich Lutz Trio im Wein Feldmann (Elvirastr. 11). Die drei Musiker – Erich Lutz am Saxophon, Chris Zelter an der Gitarre und Stefan Berchtold am Baß – unternehmen einen Streifzug durch die goldenen Jahrzehnte des Jazz und bieten ein vielseitiges Programm aus Bebop, Hardbop und Latin. Erich Lutz studierte bei Roman Schwaller und Axel Kühn, spielt in verschiedenen Jazz-Formationen und war Teilnehmer bei den Jazz Masters München 2010. Stefan Berchtold studierte an der Neuen Jazzschool München, ist ein viel gefragter Bassist und spielte u.a. mit berühmten Embryo-Musikern. Chris Zelter studierte u.a. bei Philipp Stauber und ist ein routinierter Gitarrist, der in zahlreichen Formationen aktiv ist.
Sonntag, den 15. Juli, ab 20 Uhr lädt der Nymphenspiegel zum nächsten Konzert mit der Balkan-Gruppe Cudni Svati in die Künstlerkneipe Wein Feldmann (Elvirastr. 11). Unter dem Programm-Motto Orient-Express geht die musikalische Reise über Paris, Straßburg, Wien, Budapest, Belgrad und Sofia nach Konstantinopel. Das Zug-Personal sind bei dieser Veranstaltung die vielseitige Sängerin Julia Autolny, Frank Wagner an Gitarre & Balalaika, Jörg Osthoff am Kontrabaß, Georg Landendinger (Violine) Philip Wienand (Percussion, Saz und Gesang) und Wolfram Schäfer (Klarinette).
Freitag, den 20. Juli 2012, um 20 Uhr: ist das Trio TreM mit einem weiteren Konzert bei uns zu Gast, im Künstlerlokal Wein Feldmann (Elvirastr. 11), Hinter dem geheimnisvollen Namen der Gruppe stehen sind Marina Mommeny (Violine), Maxim Heinitz (Bayan) und Mathias Keller (Cajon, Purcussion) – Ein seltener Glücksfall, daß Berufsmusiker mit solcher Lebendigkeit und emotionaler Kraft – so spannungsgeladen und zugleich einfühlsam, ihr Repertoir an klassischen Kompositionen interpretieren und zugleich den Tango vom Rio de la Plata so völlig im Blut haben, die Werke vonAstor Piazzolla zum Beispiel in einer Weise spielen, die man von klassischen Musikern so meist alles andere als gewöhnt ist, doch dafür aber mit eben derer Virtuosität und Präzision, mit enormem Bewußtsein und Gespür für diese Musik, die dem Zuhörer die oftmals bekannten Stücke wieder ganz neu entdecken läßt. Was hierbei zusätzlich Charme und Würze ins Spiel bringt: Immer wieder flammt im Konzert dieses Trios das östliche Temperament hindurch, zuweilen mit leichten Anklängen an die Salon-Orchester einstiger Wiener Kaffeehaus-Kultur. Unbedingt empfehlenswert!!!“
Die zwischen diesem und den folgenden Terminen noch bestehenden Programm-Lücken werden ebenfalls mit zahlreichen weiteren Veranstaltungen geschlossen.
Freitag, den 3. August 2012, um 18.00
laden Forum und Redaktion Die neue Isar um 18 Uhr wieder ins Café Tambosi (Hofgarten/Odeonsplatz) zum etwa einmal monatlich dort, im ersten Stock des Lokals, stattfindenden Isar-Stammtisch. In dieser offenen und informellen Runde (Eine verbindliche Anmeldung, spätestens bis zum jeweiligen Vorabend, ist aus Gründen der Platzreservierung unabdingbar, unter rnymphenspiegel@aol.com oder Tel: 0049/(0)89/ 56 48 37)
Beim Isar-Stammtisch kann man sich einerseits über sämtliche Isar-Themen informieren, insbesondere zu solchen der Isar in München; andererseits ist dieser vor allem dazu gedacht, Kontakte zu knüpfen zwischen Isar interessierten bzw. Isar aktiven, engagierten Personen – zum Ausloten etwaiger gemeinsamer Fluß-Projekte, -Isar-Initiativen und diesbezüglich möglicher Synergien. Und da das Forum neue Isar sich u.a. auch für mehr Bürgerbeteiligung, insbesondere bei Themen und Projekten der Fluß-Renaturierung und deren Auswirkungen auf Fragen der Planung und Gestaltung des öffentlichen Raumes einsetzt, sind Anregungen und Vorschläge, wie es zum Beispiel künftig an der Isar in München weitergehen sollte, hier ebenfalls sehr willkommen. Die besten Ideen darunter können auch in Band 5 Die neue Isar (Band 4 erscheint bereits im Juni 2012) veröffentlicht werden oder bereits vorab auf dieser Homepage unter www.die-neue-isar.com/isarrenaturierung/isarplan, welche von den zuständigen Behörden aufmerksam wahrgenommen wird; und zwar unter der Überschrift “Neue Konzepte der Bürgerbeteiligung und die künftige Weiterentwicklung des Projekts Isarplan”. Wer diesmal keine Zeit haben sollte, den Isar-Stammtisch zu besuchen, kann sich mit der Aussicht trösten, daß jener auch weiterhin einmal monatlich im Caf´Tambosi – wahlweise auch an anderen Orten – stattfinden wird. Die weiteren Termine hierzu werden frühzeitig auf dieser Programm-Homepage bekannt gegeben.
Sonntag, 5. August, 17 Uhr: Ralf Sartori informiert zu Themen der Isar(-Renaturierung) und stellt neuen Nymphenspiegel vor, im Nymphenspiegel-Veranstaltungslokal Wein Feldmann/ Elvirastr. 11, in Neuhausen/ München.
Freitag, den 7. September, um 20 Uhr
laden wir zu einem ganz besonderen Abend, mit dem Kabarettisten Helmut Ruge, in die Künstlerkneipe Wein Feldmann (Elvirastr. 11 in München/ Neuhausen). Titel des Programms, das er anlässlich seines vor kurzem stattgefundenem fünfzigjährigem Bühnen-Jubiläums schuf, ist „Ich weiß es doch auch nicht/ 50 Jahre Helmut Ruge”, unter dem Motto: “Wissen wir zu viel – aber merken zu wenig?” Der schwäbische Wahlmünchner gehört zu den vielseitigsten Künstlern in der Szene. Sein Repertoire als Autor reicht vom Rockmusical bis zur Lyrik, vom Sketch bis zum großen Schauspiel. Ebenso gerne ist er Darsteller und Regisseur. Und er hat auf allen Gebieten Erfolge gefeiert: Deutscher Kleinkunstpreis, 1..Preis beim Filmfestival in New York für die Abfassung einer Comedy-Serie, 2. Platz auf der Liederbestenliste des SWR, Stern des Jahres der Abendzeitung München, Schwabinger Kunstpreis 2000, Münchner Kabarettpreis 2003. 36 Kabarettprogramme, 10 Theaterstücke (gespielt z.B. im Hamburger Schauspielhaus, bei den Ruhrfestspielen und im Theater der Jugend in München) hat er schon verfaßt. Sein Theaterlehrmeister ist der große französische Regisseur und Autor, Jérôme Savary, später Leiter der „Opera Comique“ in Paris, mit dem er zusammen das Stück „Weihnachten an der Front“ geschrieben hat. Letzte Theaterproduktion: “Jetzt oder nie! Baden rebelliert.“ Open-Air-Spektakel über die Badische Revolution (gespielt in 30 badischen Städten-1998). Als Kabarettist ist er ein listenreicher Geschichtenerzähler, der mit Pfiff und Phantasie der Wirklichkeit zu Leibe rückt. Er wagt den Spagat zwischen Wut und Zärtlichkeit, zwischen Gefühl und Verstand. „Er kann erschrecken und berühren“ (Hans Dieter Hüsch über Ruge).
Die hier bestehenden Programmlücken werden mit der Zeit natürlich ebenfalls noch gefüllt.
Donnnerstag, den 26. September um 20 Uhr lädt das Nymphenspiegel-Kulturforum einem Konzert mit dem Akustik-Funk-Pop Duo FUNKOUSTIC unter dem Motto: Funk meets Acoustic. Mit eigenen Kompositionen entführen die Sängerin Bine Trinker und der Gitarrist Daniel Bolkenius aus München auf eine poetische Entdeckungsreise in bisher noch unentdeckte Musikwelten. Deutsche und englische Texte mischen sich mühelos in funkigem Gitarrenpop, der unter die Haut geht/ akustisch, pur, romantisch, frech und ehrlich. Das Konzert findet wieder in der Künstlerkneipe Wein Feldmann (Elvirastr. 11) in Nymphenburg-Neuhausen statt. Mindest-Kostenbeitrag für die Künstler: 5 Euro.
Freitag, den 28. September 2012, um 20 Uhr: gibt es wieder ein Konzert mit dem Trio TreM im Künstlerlokal Wein Feldmann (Elvirastr. 11), Hinter dem geheimnisvollen Namen der Gruppe stehen sind Marina Mommeny (Violine), Maxim Heinitz (Bayan) und Mathias Keller (Cajon, Purcussion) – Ein besonderer Glücksfall, daß Berufsmusiker mit solcher Lebendigkeit und emotionaler Kraft – so spannungsgeladen und zugleich einfühlsam, ihr Repertoir an klassischen Kompositionen interpretieren und zugleich den Tango vom Rio de la Plata so völlig im Blut haben, die Werke vonAstor Piazzolla zum Beispiel in einer Weise spielen, die man von klassischen Musikern so meist alles andere als gewöhnt ist, doch dafür aber mit eben derer Virtuosität und Präzision, mit enormem Bewußtsein und Gespür für diese Musik, die dem Zuhörer die oftmals bekannten Stücke wieder ganz neu entdecken läßt. Was hierbei zusätzlich Charme und Würze ins Spiel bringt: Immer wieder flammt im Konzert dieses Trios das östliche Temperament hindurch, zuweilen mit leichten Anklängen an die Salon-Orchester einstiger Wiener Kaffeehaus-Kultur. Sehr zu empfehlen!!!“
Mittwoch, den 17. Oktober um 20 Uhr
lädt das Nymphenspiegel Kulturforum zu einer Lesung mit Helmut Eckl in die Künstlerkneipe Wein Feldmann/ Elvirastr. 11. Helmut Eckl, Münchner Turmschreiber, 2011 mit dem Poetentaler ausgezeichnet, stellt hierbei sein neues Buch, Alte Männer füttern keine Enten ( satirische Erzählungen), vor. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgt das Duo Infernale. Vielen ist Helmut Eckl auch durch seinen literarisch-satirisch-musikalischen Frühschoppen im Theater im Fraunhofer bekannt, wo er diesen bereits seit über 10 Jahren veranstaltet. Zudem ist er Mitinitiator des Poetenstammtisches (jeden letzten Montag im Monat), der ebenfalls im Theater im Fraunhofer stattfindet. Zum Programm des Abends: Der beliebte Münchner Turmschreiber Helmut Eckl wundert sich seit einiger Zeit darüber, daß die Zukunft früher länger war, daß die heutige Zeit schneller vergeht als früher die Schulzeit, und stellt irritiert fest, daß seine Freunde immer depperter und die Schmerzen im linken Knie immer heftiger werden. Der FC Bayern interessiert ihn nicht mehr und Liebesabenteuer sind für ihn inzwischen anstrengender als mit dem Radl über den Großglockner zu strampeln. Sein Hauptaugenmerk gilt den aktuellen Harnsäure- und Cholesterinwerten. Vergeblich wartet er auf die Weisheit des Alters. Wer dem Helmut Eckl in der U-Bahn einen Sitzplatz anbietet, wird niedergeschlagen. Sein Erkenntnisstand ist: Der Kampf Alt gegen Jung hat begonnen. Seine Rente wird er verteidigen bis zum letzten Gichtanfall. Es erscheint ihm unnötig, dass die Jüngeren so alten werden müssen wie er schon geworden ist. Er weiß, wer mit den dritten Zähnen klappert, hat das schlimmste noch vor sich. Freuen Sie sich auf einen aberwitzigen, böswitzigen, spritzwitzigen Abend mit dem Satiriker Helmut Eckl. Als Kontrast hierzu spielen die Musikerinnen vom Duo Infernale. Ob brasilianische Samba, finnischer Tango, Gipsy-Swing, Klezmer, japanische Geisha-Lieder, irische Jigs oder Klassik, sie versetzen das Publikum in Klangwelten, die weit über das Gewohnte von Musikgruppen hinausgehen. Was man hört und sieht ist pure Lebensfreude – leidenschaftlich und ausdrucksstark – gemischt mit instrumentaler Verve und Virtuosität.
Grundsätzliches und Hintergründe zu „Nymphenspiegel“ und „Die neue Isar“
Philosophie und Programmatik (einige Projekttexte)
Nymphenspiegel ist ein ganzheitlicher Ideen- und Kultur-Organismus, der sich stetig wandelt und weiterentwickelt. In einem Aspekt tritt das Ganze als informeller offener Künstlerkreis in Erscheinung – unter Einbeziehung des darin enthaltenen Forum neue Isar –, auch als Plattform für Naturschutz, Fluß-Renaturierungs- und Rekultivierungs-Initiativen und Bürgerbeteiligung, kurzum als gesellschaftlich vielfältig engagiertes Kontakt-Forum und als Ideen-Schmiede (doch dazu an späterer Stelle mehr), deren beider Umfelder gewollt durchlässig und stets in Bewegung sind.
Von der kultur-veranstalterischen Seite geht es im Nymphenspiegel, der als weitverzweigtes und vielgestaltiges Kulturforum wirkt, vor allem um eine lebendige Kultur-Diversität in Form von Musik-, Literatur-, Philosophie- und Kabarett-Salons, jenseits kommerziell zurechtgestutzter Event-Formen.
Dialog, Begegnung, Austausch untereinander sowie der Kontakt mit den Künstlern werden dort ganz großgeschrieben. Auch Atelierfeste und Bälle mit Live-Musik an besonders poetischen Orten sind fester Bestandteil. Begonnen hatte das Nymphenspiegel-Kulturforum 2005 als Stadtteil-Kulturprojekt für die Münchner Stadtteile Nymphenburg-Neuhausen. Von Anfang an standen dabei die regelmäßig publizierten Nymphenspiegel-Bände im Zentrum des Gesamtprojekts.
Als Inspirationspool und zentrales Symbol für eine solche geschützte, lebendige und humane Sphäre, jenseits der längst sich verselbständigten Mechanismen des Marktes, als die der Nymphenspiegel konzipiert ist, drehten sich dessen ersten Ausgaben im weitesten Sinne um den Nymphenburger Schloßpark, der bereits von seiner Entstehungsgeschichte her als Borgo delle ninfe konzipiert wurde, als geschützter Ort der Musen und der Künste.
In dieser Hinsicht korrespondierten die Ideen-Sphäre des Nymphenspiegel Kulturforums und der Geist dieses Ortes vortrefflich. Dabei gibt es im Nymphenspiegel von Anfang an ein Vorwobensein zwischen dieser regelmäßigen Publikation und einem wachsenden Fächer an Veranstaltungsangeboten. Dessen sich dynamisch entwickelnde Gesamtkonzept hat sich ab 2009 nach und nach, mit Entstehung von Forum und Redaktion Die neue Isar, immer mehr in Richtung ISAR bewegt. So ist innerhalb der Meta-Reihe Nymphenspiegel eine weitere regelmäßige Publikation entstanden: Die neue Isar, als Fluß-Buchreihe mit fachlich-journalistischen Beiträgen und literarischen Texten einer Vielzahl wechselnder AutorInnen zu sämtlichen Isarthemen. Diese Isar-Buchreihe ist, wie der Nymphenspiegel, ebenfalls auf unbegrenzte Dauer angelegt, erscheint jährlich mit 1 bis 2 neuen Ausgaben und mäandert dabei durch sämtliche Literaturgattungen. Daran angeschlossen ist, wie eingangs erwähnt, auch ein Offenes Forum für Naturschutz und Bürgerbeteiligung mit Schwerpunkt Isar, das Forum Die neue Isar. Und als dritter Aspekt beinhalten Buchreihe und Forum noch ein umfassendes Isarkunst- und Isarkulturprojekt. Dieses steht Isarkünstlern, Isarlebenskünstlern wie z.B. Isarindianern, und weiteren Isar- wie auch anderen Fluß-Projektgärtnern (letzteren) aus aller Welt, als Plattform und Bühne zur Verfügung, sich einzubringen und damit zugleich die kulturelle Vielfalt in Verbindung mit den Flüssen aufzuzeigen sowie die Flut an Inspiration und Ideen, die von diesen Lebensadern ausgehen. Neben den kulturellen Aspekten dieser Gesamtarbeit setzen wir uns in Die neue Isar auch auf politischer Ebene ein, derzeit hauptsächlich für weitere Isarrenaturierungs-Maßnahmen, eine direktere Bürgerbeteiligung, hauptsächlich bei solchen Projekten, wie auch für Neue urbane Konzepte. Mehr zum Forum neue Isar sowie zu den bisherigen Ausgaben der Isar-Buchreihe unter dem Link www.die-neue-isar.com/die-neue-isar.
Seit 2012 weitet sich diese Arbeit nach und nach auf das gesamte Donau-Flußgebiet aus. Mehr dazu, sowie zum Wettbewerb „Fluß-Renaturierung“ von „Forum und Redaktion Die neue Isar“ unter www.die-neue-isar.com/donau-buch-projekt.
Weitere Themen dieser Offenen Plattform, die ebenfalls in den Bänden der Isarbücher ihren Niederschlag finden, sind Jugendarbeit, vorrangig in Verbindung mit der Isar, aber auch an anderen Flüssen, Isargeschichte, natur- oder geisteswissenschaftlicher Beschäftigung mit dem Fluß und seinen Landschaften. Ebenso Landart und Geomantie kommen in diesen Zusammenhängen immer wieder vor; doch auch die Fluß-Surfer, Isar-Nomaden und -wanderer treten hier in Erscheinung. Auf der Seite zur „Isar“ bei Wikipedia, unter der Überschrift Die Isar in Kunst, Literatur und Musik findet sich zu dieser Arbeit folgenden Eintrag: „Mit der Buch- und Veranstaltungsreihe Die neue Isar hat Ralf Sartori im Rahmen des Nymhenspiegel Kulturforums ein umfassendes Isarkulturprojekt initiiert, das mittels der auf unbegrenzte Dauer angelegten Isarbuchreihe die Isar ganzheitlich – literarisch und fachlich – durch Beiträge zahlreicher hochkarätiger und wechselnder Autoren reflektiert, in Form eines Buchflusses, der jährlich mit einem weiteren Isarband erscheint. Flankiert wird diese Reihe durch eine Vielzahl von Isarführungen, Isarfesten und Kunstprojekten am Fluss.
Jede(r) ist eingeladen, kostenlos teilzunehmen bei der Offenen Isar- und Bürger-Plattform
Das gilt für Naturschutz-, insbesondere Fluß-Engagierte wie auch für Personen, die sich für neue urbane Konzepte mit echter Bürgerbeteligung vor allem im Zusammenhang mit Fluß-Projekten, bzw. mit den praktischen Implikationen der Ideen-Welt von Gärten, bei der Gestaltung des öffentlichen Raums, einsetzen. Die Bereiche Isarkunst, Isarkultur, Isarleben stellen innerhalb der offenen Plattform Die neue Isar einen gleichwertigen Anteil mit den hier oben genannten Aspekten dar.
An diesem offenen Forum kann sich jede(r) beteiligen, der (die) sich davon angesprochen fühlt, bzw. etwas Interessantes zu diesen Themenfeldern beizutragen hat. Die als relevant empfundenen Beiträge können dann fortlaufend in der Buchreihe Die neue Isar publiziert werden.
Das Ganze wurde vor allem für Personen und Institutionen geschaffen, die auch ihre eigenen Projekte und Arbeiten mit dem Fluß einer größeren Öffentlichkeit vorstellen möchten, sich dafür eine breite Unterstützung wünschen.
Von seiner Themenpalette reicht dieses Forum also weit über das kulturell-künstlerische Segment hinaus: z.B. mit Bereichen wie Renaturierung, Umweltschutz, Humanisierung und Rückgewinn des Öffentlichen Raumes, Politischen Initiativen und Sozialen Projekten etc.. Mehr zu alledem auch unter www.facebook.com/#!/pages/Isarkunst-Isarkultur-Isarleben-Die-neue-Isar/187077714687842.
Weitere Isar-Infos unter: www.facebook.com/#!/pages/Isarrenaturierung-M%C3%BCnchen-Die-neue-Isar-Redaktion-Forum/193716307350758.
Die ausführlichsten Infos zum Gesamtprojekt Die neue Isar finden Sie jedoch auf den Links dieser Homepage www.die-neue-isar.com und vor allem natürlich über die Bände der Buchreihe Die neue Isar, die etwa alle 8 bis 10 Monate mit einer neuen Ausgabe erscheint.
Bitte unterstützen und vernetzen Sie dieses Portal für Fluß- und Naturschutz, Bürgerbeteiligung und eine lebendige Kultur auf facebook oder anderen Netzwerken und unterstützen Sie diese Arbeit durch Weiterleitung der Angebote und Informationen an Freunde und Bekannte.
Die derzeitigen (Kultur-)Partner des Nymphenspiegels mit Die neue Isar
Die derzeitigen (Kultur-)Partner sind das Sekratariat der Internationalen Komission zum Schutz der Donau, die Isar-Allianz, der Botanische Garten in München, die Traditions-Künstlerkneipe Wein Feldmann, der Jazz-Club München e.V., Das klosterstüberl schäftlarn, Die Neue Fasanerie, das Cafe im Müllerschen Volksbad, der Kaleidoskop-Künstlerkreis, das Gasthaus zur Mühle bei Straßlach, im Mühltal und zahlreiche Künstler und Musikgruppen, die im Rahmen dieses Kulturprogramms auftreten. Über die aktuellen Programme informiert diese Seite, auf der zugleich die stadt-historischen und Isar-Führungen wie auch sonstigen isarthematischen Angebote des Forum neue Isar mit ankündigt werden.
Zu den Anfängen und der weiteren Entwicklung
Anfang 2005 gründete Ralf Sartori das Nymphenspiegel Kulturforum, in dem er seitdem als Projektgärtner tätig ist. Zudem ist er Herausgeber des Nymphenspiegels. Die Haupt-Publikation dieser Meta-Reihe ist eine Fluß-Buchreihe mit dem Titel Die neue Isar, deren 3. Band als Das Buch zum Abschluß des Projekts Isarplan (Teil 2) im Februar 2012 erschienen ist. Weitere Ausgaben sind in Vorbereitung. Band 1 der Trilogie dokumentiert die Geschichte der Renaturierung von den ersten Impulsen in „Mühltal“ und München, bis zu den entscheidenden Initiations-Schritten an beiden Flußabschnitten. Band 2, das Buch zum „Isarplan“ in München, 1. Teil, enthält, neben isarliterarischen und -historischen Texten, Beiträge der im Projekt involvierten Partner, wie beispielsweise von Dr. Klaus Arzet, den damaligen Leiter des Wasserwirtschaftsamts München sowie den beiden Planungsbüros, die an diesem Flußbauprojekt beteiligt waren, ebenso von Vertretern der Isarallianz und dem Verein „Rettet die Isar jetzt e.V.“. Band 3 (Februar 2012) ergänzt diese Darstellung um die Fachartikel der drei Referate der LH München, die neben dem Freistaat, mit 45 % Beteiligung, den Isarplan durchführten. In allen Bänden werden Details und Hintergründe erläutert sowie weitere Perspektiven für die Isar vorgestellt, auch im Hinblick auf Bürgerbeteiligung, Transparenz und Dialog bei solchen oder ähnlichen Projekten. In diesem Sinne begleitet diese Reihe den Fluß, auch künftig, weit über diese Trilogie hinaus, quer durch sämtliche Themenfelder und Literatur-Gattungen mäandrierend, umfassend, interdisziplinär, ganzheitlich und fortlaufend als Buchfluß, mit natur- und geisteswissenschaftlichen, historischen und literarischen Texten. Dadurch stellt sie einen stetig wachsenden, nie dagewesenen Wissenspool zu sämtlichen Isaraspekten dar. Somit ist jeder Band ein weiteres Standardwerk für Isarliebhaber innerhalb der den Fluß begleitenden Isarbuchreihe, die etwa alle 10 Monate mit einem neuen Band erscheint.
Zur Ideenwelt der Nymphenspiegel-Buchreihen
Ein Buch ist ein Garten, den man in der Tasche tragen kann. Nymphenspiegel setzt dieses arabische Sprichwort in eine kontrastreiche Komposition um, die zum einen aus Interview-, wissenschaftlichen Fachbeiträgen und historischen Artikeln besteht, zum anderen aus lyrisch literarischen, kabarettistischen wie essayistischen Texten. Dabei spiegelt diese Komposition von Anfang an Gärten oder ihnen wesensverwandte Orte, in denen sich Natur und Kultur in ganz besonderer Weise begegnen – wie das auch auf die Uferlandschaften (nicht nur) der städtischen Isar in München zutrifft. Dies geschieht jährlich mit Beiträgen wechselnder Autor(inn)en. Dabei zeigt die Reihe Die neue Isar bestehende Entwicklungen auf, wie sie auch neue mit anstößt. Und sie geht noch einen Schritt über diesen primär künstlerischen Ansatz hinaus. Denn das Organische und das Künstlerische haben sich im Nymphenspiegel immer mehr auch zum Politischen hin entwickelt: Mit der auf unbefristete Dauer angelegten Nymphenspiegel-Buchreihe Die neue Isar erhalten München und Umland eine profunde literarisch-journalistische Plattform zu allen Themen und Innovationen rund um diesen Fluß. Sie dokumentiert die bisherigen Entwicklungen facettenreich und enthält von Band zu Band neue Beiträge der interessantesten Protagonisten im Hinblick auf Renaturierungs-Engagement, bzw. –Maßnahmen, aber auch hinsichtlich Bürger-Gesellschaft und Urbanität (letztere im Dreiklang von Ökologie, einer lebendigen und nicht nur kommerzialisierten Kultur sowie einer menschengerechten stadtplanerischen Entwicklung gedacht).
Und seit 2012 gibt es erste Ansätze zu einer internationalen Vernetzung mit anderen Fluß-Initiativen und Flußprojekten sowie eine thematische Ausweitung des Projekts auf das gesamte Donau-Flußgebiet. Mehr dazu unter www.die-neue-isar.com/donau-buch-projekt.
Darüber wird von diesem Zeitpunkt an in den Bänden der Reihe Die neue Isar fortlaufend, in einem eigens dafür vorgesehenen Kapitel, berichtet. Diese Isarbuchreihe fließt langfristig angelegt in der Nymphenspiegel-Reihe mit, als Teil davon. Sie hat die ISSN 2191-1371.
Jeder Band geht in das Deutsche Literatur-Archiv in Marbach ein.
Isar-Kiosk
Sämtliche Isar-Bücher der Reihe Die neue Isar sowie alle sonstigen Ausgaben der Meta-Reihe Nymphenspiegel können Sie unter dem Link www.nymphenspiegel.de/nymphenspiegel-baende bequem und versandkostenfrei bestellen.
Weitere Projekt-Seiten
von Ralf Sartori unter www.nymphenspiegel.de oder www.tango-a-la-carte.de. Ausführliche Informationen zu den Isarbüchern gibt es unter dem Link: www.die-neue-isar.com/die-neue-isar
Bis 2012 erschienene „Nymphenspiegel“-Bände
Band I des Nymphenspiegels (Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark) ISBN 3-86520-177-6, Allitera Verlag, 160 Seiten, Vierfarbdruck auf Photokunstpapier, Festpreis 20,– Euro
Band II des Nymphenspiegels (Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark) ISBN 978-3-86520-251-2, fortan bei BUCH&media, 164 Seiten, Festpreis 16,90 Euro
Band III des Nymphenspiegels (Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark) ISBN 978-3-86520-292-5, 192 Seiten, Festpreis 19,80 Euro
Band IV des Nymphenspiegels (Apollo-Forum, Lyrik, Prosa und Geschichte) ISBN 978-3-86520-330-4, 168 Seiten, Festpreis 16,90 Euro
Band V des Nymphenspiegels (Aus den Gärten, Lyrik, Prosa und Geschichte) ISBN 978-3-86520-356-4, 160 Seiten, Festpreis 16,90 Euro
Band VI des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß/ 1. Band): ISBN 978-3-86520-381-6, 192 Seiten, Festpreis 18,90 Euro
Band VII des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß/ 2. Band), ISBN 978-3-86520-390-8) ist zugleich „Das Buch zum Abschluß des Projekts Isarplan in München“, 240 Seiten, Festpreis 19,80 Euro
Band VIII des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß/ 3. Band/ Das Buch zum Abschluß des Projekts “Isarplan”, Teil 2), ISBN 978-3-86520-427-1, 230 Seiten,Festpreis 19,80 Euro.
Band IX des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß) erscheint imm Juni 2012.
Band X des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß) erscheint im Januar 2013.
Die Buchreihe Die neue Isar begleitet die Isar Band für Band im Fluß der Zeit, quer durch sämtliche Literatur-Gattungen mäandrierend, umfassend, interdisziplinär, ganzheitlich und dauerhaft, als Buch-Fluß.
Ralf Sartori, Redaktion und Forum Die neue Isar, Nymphenspiegel Kultur Forum München
Die Liste der vergangenen Veranstaltungen
Diese finden Sie, ab dem Stichtag des 16. Septembers 2011, unter dem Link www.die-neue-isar.com/kontakt/veranstaltungs-archiv im Veranstaltungs-Archiv.



